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Historians and Turkologists were on a joint tour through places with a scientifically relevant history in the context of German-Tatar cultural contacts. The joint journey took place within the scope of two projects, which are carried out as a cooperation of ICATAT with the Institute of History of the Academy of Sciences of the Republic of Tatarstan. On the one hand it is the project of the exhibition „Turks, Moors and Tartars. Islam in Brandenburg-Prussia / 600 years of German-Tartar cultural contacts“. On the other hand, it is the project „Tombs of the Fallen from Tatarstan in Europe“. The Tatars-Tombs project is still going to run for the next 3 years. The exhibition will be opened on 24th May 2017 in the Museum of Islamic Cultures in the main mosque of the Republic Tatarstan. The Qul Sharif mosque with museum is located on the Kremlin site of the tatarian capital Kazan and is a UNESCO World Heritage ensemble.

Here in our MediaReview are to find some press releases concerning both of our cooperation projects. Diverse Media like mdr television, mdr broadcoast, Altmark-Zeitung, Volksstimme, Focus, BILD, Märkische Allgemeine a.o. launched features and articles regarding the tour and the oncoming exhibition in Tatarstan in cooperation with our colleagues from Marjani-Institute for History.

VSt Print 5.5.2017

Dr. Liliya Gabdrafikova (above from left), Radik Salikhov, Dr. Stephan Theilig, Dr. Marat Gibatdinov und Dr. Mieste Hotopp-Riecke

Eine Video-Reportage von Radio Free Europe (Prag) über unsere Ausstellung in Tatarstan (eine Version mit deutschen Untertiteln folgt in Kürze).

Vernissage / Konferenz / Workshops / Soirée

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Im September 2016 beschäftigten sich dutzende Jugendliche aus alteingesessenen und zugewanderten Familien zusammen mit Pädagog*innen und Wissenschaftler*innen mittels Modulen aus interkultureller, politischer Bildung und Geschichtslernen mit den Themen Fremdheit, Stereotypen, Nord-Süd-Beziehungen und Euro-Islam-Debatten.

Seminarwoche  6.-11.9.2016 in Magdeburg

Seit den Fluchtbewegungen der letzten Monate, verursacht durch Kriege im Nahen und Mittleren Osten, ist das Phänomen Islam und Muslime in Deutschland ein omnipräsentes Thema, das teils zu hysterischen medialen und gesellschaftlichen Debatten führt. Eine Veranstaltung in Magdeburg, bestehend aus einer Fotoausstellung, einer Soirée, diversen Workshops und einer Konferenz, wollte mittels verschiedener Formate politisch-kultureller Bildungsangebote zur Versachlichung dieser Debatten beitragen. In den Blick genommen wurden Themen wie Fremdheit, Flucht, Integration, Akzeptanz, Heimat und Nähe.

Durch die Einbeziehung zahlreicher Migrant*innenselbstorganisationen und geflüchteter Menschen, die erst in jüngster Zeit bei uns Zuflucht fanden, verwirklichen wir erneut unseren Ansatz von partizipativer, integrativer Projektumsetzung kultureller und historischer Bildung. Gemischte Gruppen bestehend aus Alteingesessenen, internationalen Student*innen, jungen Geflüchteten und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie paritätisch besetzte mehrsprachige Betreuer-Teams garantieren ein hohes Niveau von Erkenntnisgewinn und Austausch.

Flyer und das Exposée zur Veranstaltung gibt es hier zum download. Eine Rückschau auf die Soirée, erstellt vom VideoWorkshopTeam des Offenen Kanals Magdeburg gibt es hier. In der krimtatarischen Zeitschrift Avdet erschien ebenfalls ein Bericht (als pdf zum download hier).

Informationen zu den einzelnen Modulen:

Vernissage „Projekt Würde“

8.9.2016, Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft Magdeburg, Brandenburger Str. 9,   19:00-20:30 Uhr (http://projekt-wuerde.de/)

Künstler*innen: Thomas Peschel-Findeisen, Peter Schaller und Maria-Luise Berger (Fotograf*innen), Ender Yemeniçioğlu, (Bağlama), Dzhuliya Gerassimova (Fotografie & IT-Design)

  • Fotografie-Ausstellung von/mit geflüchteten Menschen aus zwei dutzend Ländern erweitert durch kommentierte historische Fotos des Magdeburger Architekten / Fotografen / Militärs Otto Stiehl und aktuellen Arbeiten von tatarischen und aserbaidschanischen Magdeburger*innen.

Soirée im Kaiser-Otto-Saal

Kulturhistorisches Museum, 9.9., 19:00 – 21:00 Uhr.           Mitwirkende:  Vortragende der Konferenz mit Kurzreferaten sowie Präsentations-Teams mit ersten Ergebnissen der Workshops und Einblicken in diverse  Interkulturprojekte. Sowie die Künstler*innen:

  • Martin Rühmann & Freunde, „Genau so!“ und Lieder aus dem Begleitprogramm von „Heimat im Krieg 1914/18“
  • Fremd in der neuen Heimat? Interkulturprojekte stellen sich vor I: „Tanz die Heimat / Arche 2.0“ (DJ Moe, Stendal/Damaskus, Projekt „Dehnungsfuge“) & Projekt „Resonanzboden“ der lkj LSA e.V.
  • Dschemil Kharikov, verdienter Künstler der Ukraine + Band
  • „Meine Geschichte / our Stories“, ein CrossMedia-Projekt der Hochschule Magdeburg-Stendal, Lesung
  • Temur Vakhabov, Violinist (Usbekistan/Krim/Berlin; Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz)
  • Interkulturprojekte stellen sich vor (II): „Eigene Spuren suchen. Neue Welten gestalten“ (lkj Sachsen-Anhalt e.V.)
  • Ildar Kharisov, Komponist/Turkologe/Pianist, Berlin; Präsident der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.
  • Dj Moe Z., Soundengineer/DJ, Stendal/Damaskus
  • Interkulturprojekte stellen sich vor (III): „Kiezrebellion. Denn die Stadt gehört uns allen!“, lkj) Sachsen-Anhalt e.V. (Workshops aus Kalligraphie, GeoCaching und Fotografie)
  • The Sharks (Rock´n Roll im 21. Jh.aus Magdeburg), Dennis Butewitz, Viktor Subbota, Jewgenij Reichel

Unsere Projektpartner vom Offenen Kanal Magdeburg und der Projektgruppe „Our Stories“ erstellten in einem VideoWorkshop mit jungen Teilnehmer*innen von „Fremde.Nähe.Heimat“ eine Dokumentation der Soirée hier.

Djemil Karikov

Die Workshops 6.9.-11.9.2016:

Parallel zur Konferenz sowie davor und danach finden mit den Konferenzteilnehmer*innen zusammen sowie erfahrenen Teamer*innen im Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft Brandenburger Straße, in den Räumen der Otto-von-Guericke-Universität, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der „Kritzelstube Magdeburg“ folgende Workshops statt.

Fotografie

Der Magdeburger Architekt und Militär Otto Stiehl und die Fremden. Otto Stiehl benutzte seine Fotografien von Fremden (Muslimen, Hindus, Sikhs u.a.) für das Schaffen von Feindbildern im Ersten Weltkrieg. Wir beschäftigen uns mit Feindbildern von gestern und heute  / Ergebnisse ergänzen die Foto-Ausstellung „Projekt Würde“.                       Verantwortlich: ARGAMAK, Verein der tatarischen Jugend Deutschlands & Die Wählerischen (HS MD-SDL)

Druckwerkstatt

Die ersten Druckereien der Muslime im östlichen Europa schossen vor allem im 18./19. Jh, im Wolga-Ural-Bereich wie Pilze aus dem Boden. Eine besondere Rolle spielte hier die islamische Reformbewegung des Dschadidismus. In Deutschland erschienen zwischen 1914 und 1918 erstmals Zeitungen auf Urdu, Persisch, Arabisch, Tatarisch und Hindi. Wir entwerfen, zeichnen und drucken unsere Eindrücke rund um das Thema Islam in Mitteldeutschland bzw. Fremde, Nähe und Heimat selbst.             Verantwortlich:  Monotypie Kiraton

Kalligraphie-Werkstatt „Wie schön sind unsere Namen“

Wir beschäftigen uns mit der Schönheit der Schriften, experimentieren mit verschiedenen Farben, Stiften und Pinseln, lassen der Phantasie rund um unsere Namen freien Lauf. Wie schön kann es sein, den eigenen Namen oder ein bestimmtes Thema mal anders als gewohnt in Szene zu setzen.          Verantwortlich:    Kritzelstube Magdeburg-Buckau, I 6.9., 16-19:30 Uhr; Anmeldungen unter office@icatat.de

GeoCaching

Der Pascha von Magdeburg / Eine GeoCaching-StadtSafari führt die Teilnehmer*innen zu historischen und aktuellen Orten deutsch-islamischer Interkulturbegegnungen in Magdeburg. Vom Tatarenturm am Magdeburger Dom und Geschichten von Magdeburgern im Orient und muslimischen Soldaten in Magdeburg bis zum „Goldenen Zelt zu Magdeburg“                  Verantwortlich war hier die Zeitreisemanufaktur Magdeburg in Kooperation mit ICATAT und „Kiezrebellion„.

Barbaren / Alliierte / Migranten

Virtuelle Exkursion nach Wünsdorf auf den Spuren des Magdeburger Architekten und Militärs Otto Stiehl. Er war Kommandant des Lagers für muslimische Kriegsgefangene, wo die erste Moschee Deutschlands entstand, spätere Generationen von deutschen Muslimen beziehen sich nach wie vor auf diese Ereignisse während und nach dem I. Weltkrieg.               Verantwortlich: Tatarlar Deutschland e.V. und das Brandenburg-Preußen-Museum, Wustrau.

Tanz die Heimat

HipHop, Volkskunst, Rap;  Mit Geflüchteten Menschen, mit Einwanderer*innen und Neumagdebürger*innen aus anderen Teilen Deutschlands kommen zu uns auch neue Melodien, neue Musikstile, Instrumente und Tontechniken. Wir schauen uns um, hören in unseren Alltag hinein und entdecken vermeintlich Fremdes in der eigenen Musikkultur und kreieren zusammen kleine Musik-Samples.              Verantwortlich:  Freunde Palästinas / Team Dehnungsfuge Stendal, DJ Moe / IKUS (angefr.); Vom 8.-11.9.2016. Anmeldungen unter: office@icatat.de

„Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Akteure, Strategien und Gefahren.“

Die Ausgrenzung von Menschen durch die Mehrheitsgesellschaft ist in Deutschland alltäglich. Dies hat weitreichende Folgen sowohl für Betroffene, als auch für das Klima in der Gesellschaft. In einem Workshop wollen wir mit euch über Akteure, Strategien und Gefahren von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sprechen, aktuelle Entwicklungen betrachten und den Ursachen menschenverachtender Ideologien auf den Grund gehen. Außerdem wird es um Handlungsstrategien gegen Rechts und die Utopie einer Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung gehen.“.                  Verantwortlich: Netzwerk Demokratie & Courage; 9.-10.9.2016, 13:00-19.30, Anmeldungen unter office@icatat.de

Hallo Islam!?  Film & Videowerkstatt & HörMemorie

„Meine Geschichte / our Stories“, und „Hallo Islam!?“ sind Projekte von Student*innen aus Magdeburg (CrossMedia-Plattform „Die Wählerischen“ der Hochschule Magdeburg-Stendal und Offener Kanal Magdeburg). Erste Audio-Aufnahmen von Muslimen in Mitteldeutschland wurden in den Kriegsgefangenenlagern des Ersten Weltkrieges in Mitteldeutschland aufgenommen und vom Musikethnologen / Turkologen Ildar Kharissov bearbeitet, der den Workshop begleitet. Die verschiedenen Module von „Fremde Nähe Heimat“ werden parallel dokumentiert. Verantwortlich: Die Wählerischen (Hochschule Magdeburg-Stendal) / Offener Kanal MD. Vom 7.-11.9.2016

Ortsnamen als Grenze zwischen Fremde und Nähe (Geschichte und Namenskunde)

Mit uns wandern auch unsere Erinnerungen und unsere Namen. Welche slawischen, deutschen und türkischen Namen begegnen sich hier bei uns und im Osten Europas. Welche Bedeutung haben sie und was haben sie mit unseren Vorfahren zu tun? Diese Wechselblicke reichen weit in die Geschichte zurück, die sowohl bei uns hier in Mitteldeutschland als auch in der alten Heimat von vielen Namenswechselns gekennzeichnet sind.  Verantwortlich: Initiative Qirimli, Stendal/Berlin/Hannover;  Anmeldungen unter: office@icatat.de  Vom 8.-11.9.2016.

Die Konferenz  „Muslime in Mitteldeutschland gestern und heute“

Freitag 9. und Samstag 10. September, Otto-von-Guericke-Universitätsbibliothek Magdeburg, 14-17:30 Uhr.

Die Konferenz befasst sich wissenschaftlich mit den  Themen Muslime in Mitteldeutschland/Mitteleuropa während der Zeit des I. Weltkrieges vor 100 Jahren sowie Kriegen und Flucht in der Gegenwart. Aber auch gegenläufige Phänomene wie die Karrieren von Deutschen im Orient werden diskutiert. Tausende Muslime waren 1914-18 als Kriegsgefangene aber auch als Lehrlinge, Student*innen, Geschäftsleute und Militärs in unseren Breitengraden anwesend – heute werden dagegen vor allem Zuwander*innen und Flüchtlinge als Bedrohung wahrgenommene. Wir fragen, zeigen, diskutieren: Wie war die Situation von Fremden, unter anderem Muslimen im Mitteldeutschland des ausgehenden Kaiserreiches und der früheren Weimarer Republik? Wie stellt sich die Situation heute dar? Welche Spuren hinterließen Osmanen, Türken, Tataren und Baschkiren bei uns, wie begegneten sich Einheimische und Fremde? Welche gegenläufigen Bewegungen gab es aus Preußen, Anhalt und Sachsen Richtung Orient und welche Potenziale lassen sich daraus heute entwickeln bezüglich Tourismus, Fachkräftemangel und kultureller Vielfalt? Expert*innen aus den Bereichen Geschichte, Islamwissenschaft, Turkologie und kultureller Bildung laden dazu ein, in verschiedenen Formaten diese Themen zu bearbeiten und sichtbar zu machen.

Mit Gästen aus Tatarstan, Syrien, Türkei, Litauen, Dagestan, Republik Krim, Polen, u.a.:

  • Ismail Kerimov, Krim-University for Engineering and Pedagogics, Director of the Institute for Crimean Tatar History, Language, Culture and Literature, Aqmescit/Simferopol, Republik Krim
  • Marat Gibatdinov, Head of the Research Centre for History of National Education, Academy of Science, Republic Tatarstan
  • Adas Jakubauskas, Historiker, Lithuania,-member of the World Congress of Crimean Tatars
  • Swetlana Czerwonnaja, Institute for Human Anthropology, Copernicus-University Torun, Polen
  • Ildar Kharissov, M.A., Musikethnologe, Präsident Ges. für Osteuropa-Förderung.
  • Iskander Gilyazov, Institut der tatarischen Enzyklopädie, Föderale Staatsuniversität Kasan, Republik Tatarstan, Russländische Föderation
  • Temur Kurshutov, KIPU Aqmescit/Simferopol, Krim
  • Hüseyin Çiçek, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Centre for Islam & Law in Europe
  • Ramazan Alpaut, Politologe, Journalist, Republik Dagestan, RF
  • Stephan Theilig, Direktor Brandenburg-Preußen-Museum Wustrau / Vorstand ICATAT
  • Ralf Regener, M.A., Fachreferent, Universitätsbibliothek Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Mieste Hotopp-Riecke, Direktor ICATAT Germany

Informationen / Texte / Fotos der Veranstaltung bitte anfragen unter: office@icatat.de

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universitäts-Bibliothek und dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg, mit der Zeitreise-Manufaktur, dem Projekt „Kiezrebellion“ der lkj Sachsen-Anhalt, Meridian e.V., der Crossmediaplattform „Die Wählerischen“, Hochschule Magdeburg-Stendal, dem Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt, der Gesellschaft für Osteuropa-Förderung e.V., der Kritzelstube Magdeburg, dem Projekt „WÜRDE“ u.v.a.m.

«Tatar documents in Polish Archives».
An mutual event by Institute of History „Shihabetdin Marjany“, Academy of Sciences, Republic Tatarstan; by Academy of Sciences Poland; University Warsaw and Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies Germany (ICATAT) Warsaw, 31 march – 1 april 2016
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The international research project „Yazma Miras / Textual Heritage“ conducted by the Institute for History, Academy of Sciences, Republic of Tatarstan, is inviting all interested colleagues and journalists in order to discuss prospects, progress and aims of the „Yazma Miras“-project. That are investigations, categorisation, translation, analysis and publication of unpublished documents concerning Tatars in Archives of Russian Federation, Germany, Japan and from 2016 onwards also Poland, in order to publish such sources as examples and impulsions for following generations of scholars and common research projects in our countries.
31 March 12.00-13.30 Documents exhibition (Archiwum Główne Akt Dawnych, Dluga Street no. 7)
31 March 17.00-19.00 Round table Symposium (Institute of History of the University of Warsaw (Main Campus, Krakowskie Przedmiescie 26/28)
Participants/ Guests:
  • Prof. Dr. Dariusz Kołodziejczyk (Institute of History of the University of Warsaw, Director)
  • Dr. Marat Gibatdinov (Marjani Institute for History, Centre of History and Theory of the National Education) – “«Yazma Miras/ Written Heritage» – A new research and publishing project of Marjani Institute for History: first results and prospects”
  • Mieste Hotopp-Riecke (ICATAT, Director), Dr. Stephan Theilig (Brandenburg-Prussia Museum Wustrau, Director) – „New records of old heritage – Documents of regional and private archives regarding Muslim Tatars in Polish-German context: chances, potentials, expectations“
  • Dr. Andrzej Gliwa (Institute of History of the University of Warsaw), Hybrid shape of „Maniere de Faire la Guerre des Tartares“ in the Crimean and Budjak Hordes Art of War in early modern period.
  • Dr. Artur Konopacki, (University of Białystok, Faculty of educational science und Psychology, Institute of history of education) “Tatar documents in sets of the archive and the museum in Białystok”
  • Prof. Dr. Andrzej Zakrzewski, (University of Warsaw, Associate Professor, Fakulty of Law and Administraion, head of the department of history of polish state and law
  • Prof. Dr. Adas Jakubauskas, historian, author; Mykolas Romeris University Vilnius; advisory board at the Association of Tatar Communities of Lithuania
  • Rev. Ramil Bilal (Imam-khatib of theMuslim community of Finland, PhD Candidate of Helsinki University)
  • Dr. Andrzej Drozd, historian / turkologist; Assistant Professor at Asia Studies at Adam Mickiewicz University PoznanFor further informations please do not hesitate to contact Dr. Marat Gibatdinov / Марат Гибатдинов under  marmingi@mail.ru          PressInformation for download here

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Zum 110. Geburtstag des tatarischen Nationaldichters

26./27. Februar 2015 im Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft und im Literaturhaus Magdeburg

Eine Kooperation von Tatarlar Deutschland e.V., der Landesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. und dem ICATAT Deutschland in Kasan, Berlin und Magdeburg.

Der tatarische Nationaldichter Musa Mostafa ulı Dschalil wurde am 2. Februar 1906 in Mustafino, Gouvernement Orenburg, Russland geboren und 1944 am 25. August in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Cover Dschalil

Als Jugendlicher schrieb er nach seiner Ausbildung in einer der modernsten Koranschulen Rußlands Gedichte für die Zeitschrift „Roter Stern“. Als Vorsitzender des Schriftstellerverbandes der Republik Tatarstan verfasste Dschalil Gedichte, Prosa, Theaterstücke und arbeitete mit an Opern, Zeitschriften und Radiosendungen. 1941 wurde er als Politoffizier in die Rote Armee einberufen. 1942 geriet er in deutsche Kriegsgefangenschaft und wurde in Wustrau bei Berlin interniert. Dort wurde er der Legion Idel-Ural, einer von zahlreichen muslimischen Einheiten der Wehrmacht zugeteilt. In dieser Legion, in der hauptsächlich Tataren und Baschkiren auf deutscher Seite gegen die Sowjetunion eingesetzt wurden, war Dschalil als prominenter Intellektueller zuständig für Kulturarbeit, unter anderem für die Theatergruppe und die Redaktionsleitung der tatarischen Wehrmachts-Zeitschrift. Innerhalb dieser offiziellen Wehrmachtsarbeiten gründete Dschalil eine geheime Gruppe, die sich an Sabotageakten gegen die Deutschen beteiligte. Sie legten selbstgedichtete antifaschistische Poeme in die Wehrmachtszeitschriften ein. Als diese Aktivitäten im August 1943 ans Licht kamen, wurde er verhaftet und ins Zellengefängnis Lehrter Straße in Berlin gebracht. Am 12. Februar 1944 wurde er mit zehn anderen Tataren vom 2. Senat des Reichskriegsgerichts in Dresden wegen „Zersetzung der Wehrkraft, Feindbegünstigung und Kriegsverrats“ zum Tode verurteilt und am 25. August desselben Jahres um 12:18 Uhr in Plötzensee hingerichtet.

plakat mit tschulpan und Nazirä - Kopie

Präsentieren in Magdeburg ein Jugendworkshop-Ergebnis, das Poster der frischen Schulpartnerschaft zwischen Neuruppin und Moskau: Dr. Stephan Theilig (ICATAT), Tschulpan Salilova, Tochter des Poeten, Mieste Hotopp-Riecke (ICATAT) und Nasira Fattakhowa, Leiterin des Musa-Dschalil-Museums in Kasan, Tatarstan

Während seiner Gefangenschaft in Berlin schrieb Dschalil weiterhin Gedichte, die unter dem Namen Moabiter Hefte weltbekannt und in 60 Sprachen übersetzt wurden. Etliche Bücher, Filme, Radiosendungen und Theaterstücke befassen sich mit Mythos und Leben Musa Dschalils. In Magdeburg wurden erstmals Neuübersetzungen aus dem Tatarischen ins Deutsche, Französische und Türkische vorgetragen, die die ICATAT-Mitglieder Anne Lequy und Ender Yemeniçioğlu besorgten sowie eine deutsche Uraufführung des preisgekrönten Dokumentarfilms „Musa Dschalil – verurteilt zur Unsterblichkeit“ (mit deutschen Untertiteln von Venera Vagizova und Mieste Hotopp-Riecke) präsentiert. Im Seminar bearbeiten jugendliche Flüchtlinge und Alteingesessene gemeinsam Themen wir Heimat, Krieg, Frieden, Identität, Nationalismus und Islamophobie.

     (*Aus: „Mein Geschenk“ in „Moabiter Hefte“)

Programm

Freitag  26.2.2015

Jugend-Geschichtswerkstatt „Europäische Held*innen“ im Forum Gestaltung Magdeburg / Räume der .lkj) LSA

12.00     Begrüßung / Welcome
12.30     Einführungsreferate & Film „Khaytarma“ (zum Schicksal A. K. Sultans)
14.45     Workshop-Einheiten A
16.00     Kaffee-Pause
16.15     Workshop-Einheiten B
17.30     Resüme / Abschlussdiskussion

Soirée   „Fern, in die Heimat, schwingt mein Lied“ im Literaturhaus Magdeburg

19.00   Begrüßung
19.15    Lesung, Klassik, Kurzreferate
20.15    Pause
20.25   Making of. Worte zu Musa Dschalil im deutschen, tatarischen und russischen Film
20.35   Film-Uraufführung „Musa Dschalil – verurteilt zur Unsterblichkeit“ (2015, OmU)
21.00   Fildiskussion / Ausklang / Büffet
22.30    Schluss

Samstag 27.2.2015

10.00    Stadtführung „Tataren, Muslime, Sorben – Spurensuche in Magdeburg“
12:00    Diskussion zum Islam in Mitteldeutschland gestern und heute
13.00    Schluss

Als Referenten zu Gast waren in Magdeburg:

Tschulpan Salilowa, Tochter des Dichters Musa Dschalil
Rinat Sakirow, Weltkongress der Tataren, Kasan
Lenara Kutejewa, Weltkongress der Tataren, Kasan
Ildar Kharissov, Turkologe/Musikethnologe; Präsident der Gesellschaft für Osteuropaförderung
Nasira Fattachowa, Kasan, Direktorin des Musa-Dschalil-Museums in Kasan
Dr. Marat Gibatdinov, Institut für Geschichte, Akademie der Wissenschaften der Republik Tatarstan, Kasan
Nina Praharsh, Regisseurin des Musa-Dschalil-Filmes, Sankt-Petersburg
Danil Schajmullin, Sänger, Kasan & Aygul Hismatullina, Sängerin, Kasan
Läisän Kalimullina, Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin
Rejska Lipičec, Jugend Europäischer Volksgruppen / Domowina; Studentin Uni Cottbus
Dr. Stephan Theilig, Direktor Brandenburg-Preußen-Museum Wustrau, Historiker, ICATAT-Vizedirektor
Alsu Baryschnikowa, Konzertmeisterin, Kasan
Venera Gerasimov-Vagizova, Vorstand Tatarlar Deutschland e.V.
Rosa Habibullina, Kulturreferentin der Musa-Dschalil-Schule Moskau; Bevollmächtigte der tatarischen nationalen Kulturautonomie Moskau, Sängerin
Emilia Mustafina, Musa-Dschalil-Schule Moskau

Beteiligte / Referent*innen / Organisator*innen der Workshops & Soirée aus Magdeburg:

Igor Sinitsyn, Harmonia e.V., Bajanspieler, Wolmirstedt
Dzhuliya Gerassimov, Studentin OvGU Magdeburg, ARGAMAK, Verein der tatarischen Jugend Deutschland
Leila Saitowa, Meridian e.V. Magdeburg
Andreas Bales und Nicolas Stange, „Die Wählerischen“ Hochschule Magdeburg-Stendal
Günay Aghayeva, Deutsch-Aserbaidschanischer Kulturverein Sachsen-Anhalt e.V.
Ender Yemeniçioğlu & Anne Lequy, ICATAT
Roman Alieiev, Initiative „Qırımlı“, Stendal/Berlin

In der Jugendgeschichtswerkstatt „Europäische Held*innen: Musa, Mina, Ahmet und wir?“ beleuchteten wir tatarisch-deutsch-sorbische Helden, Heimat & Identität in Geschichte & Gegenwart im gemeinsamen Europa.

Aus Anlaß des 110. Geburtstages des wolgatatarischen Nationaldichters Musa Dschalil, desMina 45. Todestages des krimtatarischen Piloten Ahmet Khan Sultan sowie des 40. Todestages der sorbischen Dichterin Mina Witkojc trafen sich 2016 in Magdeburg Jugendliche, Journalist*innen, Künstler*innen und Akademiker*innen aus Russland, der Ukraine, Polen, Aserbaidschan, Armenien, der Türkei und Deutschland um unterschiedliche Bereiche wolga- und krimtatarischer, sorbischer und deutscher Kunst, Geschichte und Gegenwart zu diskutieren, zu reflektieren und zu feiern. In unserer Jugendgeschichtswerkstatt „Europäische Held*innen“ ging es also um drei Biografien: Die des Wolgatataren Musa Dshalil, der Sorbin Mina Witkoij und die des Krimtataren Amet Khan Sultan. Kurzbiografien der drei Persönlichkeiten wurden erarbeitet sowie ihre extremen Lebensbedingungen im Kontext von Gulag-System, Deportation, II. Weltkrieg, Vertreibung, Berufsverboten und politischer Repressionen komparativ diskutiert und etwaige Analogien und Unterschiede zu heutigen Entwicklungen im Kontext der Wolgatataren, Sorben und Krimtataren in ihren Mehrheitsgesellschaften betrachtet.

Alle drei Lebensläufe und ihre Rezeption bzw. Instrumentalisierung, ihre Erforschung, das Œuvre der Künstler*innen und ihre politische Bedeutung heute wurden durch 50 junge Menschen aus Deutschland, Tatarstan, der Russländischen Föderation, Aserbaidschan, Syrien und der Ukraine gemeinsam entdeckt, diskutiert, verglichen und dokumentiert. Ein herzliches Dankeschön dafür an die Jugend der Tataren in Deutschland ARGAMAK und des aserbaidschanischen Kulturvereins Sachsen-Anhalt e.V. sowie die syrischen geflüchteten Jugendlichen aus dem Umfeld des „Vereins der Freunde Palästinas Sachsen-Anhalt e.V.“

plakat Ahmet xan

In den Workshopeinheiten wurde anhand der historischen Ereignisse um die Persönlichkeiten Musa Dschalil, Mina Witkojc und Amet Khan Sultan auch die aktuelle Situation in unseren Ländern diskutiert. Dabei kamen unterschiedliche Sichtweisen auf den Ukrainekrieg Rußlands, die Krim-Annexion und die Instrumentalisierung bzw. Militarisierung von Geschichtspolitik zur Sprache und es offenbarten sich generationsbezogene Unterschiede bei der Rezeption und Bewertung der historischen Ereignisse: Während ukrainische, aserbaidschanische und tatarische junge Menschen, die Zugang zu fremdsprachiger Literatur und freien Medien in Wissenschaft und Kulturbereichen haben, sehr kritisch der Vereinnahmung und Ikonisierung von Musa Dschalil und Amet Khan Sultan unter Vorzeichen des neuen „sowjetischen Patriotismus“ und der nationalistischen russischen Militarisierung der Russländischen Gesellschaft gegenüber standen, wurde deutlich argumentiert, dass durch diese innerrussische und/oder tatarstanische Gedenkkultpolitik Schwächen in der derzeitigen russländischen Innenpolitik und im gesellschaftlichen Diskurs kaschiert werden soll. Mit der massiven Heroisierung von Dschalil derzeit in der tatarstanischen Gesellschaft erfüllt Dschalil wie schon nach dem Zweiten Weltkrieg den Zweck, die Tataren in einem Klima von russischem Chauvinismus nicht als „den muslimischen Anderen“ sondern als den „Unsrigen“ ergo guten russländischen Bürger anzusehen. Die Klammer des „sojwetischen Patrioten“ wird dafür gerne instrumentalisiert und habe mit progressiver emanzipatorischer linker oder libertärer Politik nichts zu tun, so das Fazit der meisten Diskutant*innen. Die Tochter von Musa Dschalil, Tschulpan Salilowa, mahnte auch immer wieder vorsichtig an, ihren Sohn als dichtenden Menschen zu sehen mit vielen Facetten und nicht allein und ausschließlich als patriotischen Dichter-Helden. Sie bedankte sich für die offene und herzliche Atmosphäre bei Workshop und Soirée. Für den Besuch von Tschulpan Musajewna waren alle Teilnehmer*innen sehr dankbar.

Informationen hier als Flyer im PDF-Format zum download. Programm der Dschalil-Soirée als pdf-download hier eine Programmübersicht Gesamtseminar hier und das Infoblatt zum Workshop „Europäische Held_innen“ hier.

Wir danken der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt sowie Aktion Mensch, dem Schirmherr der Veranstaltung Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Herrn Stephan Dorgerloh und Engagement Global für die Förderung und Unterstützung. Ein Rückblick in russischsprachigen Medien findet sich hier zum download.

Internationale Dschalil-Feierlichkeiten in Tatarstan: Konferenzen & Gedenken

Deutsch-Tatarische Schulpartnerschaft beschlossen / Musa-Dschalil-Medaille des Weltkongresses der Tataren an Venera Gerasimov-Vagizova, Dr. Hotopp-Riecke und Dr. Theilig

Die Workshops und die Soirée in Magdeburg waren der Abschluß von diversen Veranstaltungen zum Musa-Dschalil-Jubiläum, an denen das ICATAT auch international beteiligt war, so in Kasan (Tatarstan) und Berlin.

In Tatarstan gab es Lesungen, Filmvorführungen, eine internationale Konferenz an der Föderalen Staatsuniversität Kasan (KFU), Arbeitstreffen an der Akademie der Wissenschaften, Gedenkveranstaltungen im Nationalmuseum Tatarstans und am Dschalil-Memorial vor dem Kasaner Kreml. Zusammen mit der Tochter Musa Dschalils, Tschulpan Salilowa, war Mieste Hotopp-Riecke als Gast, Redner und Zuhörer an all diesen Veranstaltungen beteiligt, begleitet von einem breiten Medienecho. Eine Rückschau als russischsprachiges Medienreview  findet sich hier als pdf.

Nach den diversen Veranstaltungen in Tatarstan mit hunderten Teilnehmer*innen präsentierten Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Nachkommen des Dichters eine Kultur- und Gedenk-Gala in Berlin im Haus der russischen Wissenschaft und Kultur. Federführend hier waren Venera Gerassimov-Vagizova vom Vorstand „Tatarlar Deutschland e.V.“ sowie ihre Tochter Dzhuliya vom Verein der tatarischen Jugend Deutschlands „ARGAMAK“. Dzhuliya wohnt in Magdeburg und war auch hier emsig mit tatarischen, syrischen und aserbanischen Jugendlichen an der Durchführung der Veranstaltungen beteiligt.

Im Haus der Russischen der Wissenschaft und Kultur in Berlin wurde zwischen der Evangelischen Schule Neuruppin und der Musa-Dschalil-Schule Moskau eine Schulpartnerschaft beschlossen. Die Initiative dazu kam von Rosa Habibullina, Kulturreferentin der Dschalil-Schule in Moskau und Hotopp-Riecke (ICATAT). Fachlich begleitet wird die inhaltliche Arbeit vom ICATAT und dem Brandenburg-Preußen-Museum in Wustrau, wo während des II. Weltkrieges Musa Dschalil interniert war. Zu dieser Thematik fand im Januar 2016 bereits ein einwöchiger Schülerworkshop im Museum statt.

Das ICATAT bekam sowohl vom Vertreter des Weltkongresses der Tataren, der Akademie der Wissenschaften Tatarstans und des Musa-Dschalil-Museums diverse Buchpräsente für die TATARICA-sammlung der Instituts-Bibliothek überreicht. bücherI

Anläßlich des 110. Geburtstages von Musa Dschalil wurde von der Republik Tatarstan eine Gedenkmedaille „In Erinnerung an den 110. Jahrestag der Geburt von Musa Jalil.“ herausgegeben. Die Vorderseite der Münze zeigt M. Dschalil in Gestalt des politischen Instrukteurs der Roten Armee, auf der Rückseite die Worte des Dichters: „Leben so, dass nach dem Tode Unsterblichkeit bleibt.“ Das Zertifikat für die Medaille wurde vom stellvertretenden Premierminister der Republik Tatarstan und bevollmächtigtem Vertreter der Republik Tatarstan bei der Russländischen Föderation, R.K.Ahmetshinym, unterzeichnet. Medaillen werden an Personen vergeben, die zur Erhaltung des Vermächtnisses von Dschalil beigetragen haben und die sich um weitere Erforschung, Verbreitung und das Studium seines Werkes, seines Lebens und seiner Zeit einsetzen.

Drei Medaillen wurden nach Deutschland gesandt und von den Vertretern des Weltkongresses der Tataren, Danis Schakirwo, und Rosa Habibullina, Bevollmächtigte der Moskauer tatarischen Kulturautonomie, in Berlin und Magdeburg verliehen. Preisträger in Deutschland sind Dr. Stephan Theilig, Venera Gerasimov-Vagizova und Mieste Hotopp-Riecke, die sich seit einem dutzend Jahren um Musa-Dschalil-Forschung verdient machen.

Zum dritten Mal gingen im Rahmen der Interlese Dr. Mieste Hotopp-Riecke (ICATAT/lkj) und der mährisch-bayerische Schriftsteller und Slam-Poet Jaromir Konecny auf Minitournee in Sachsen-Anhalt. Die Interlese ist das internationale Vorlese-Festival des Friedrich-Bödecker-Kreises Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr wurden Texte gelesen, die sich mit Heimat, Migration und dem Ankommen, Wegziehen bzw. Leerstandfüllen auf dem Lande beschäftigten, da die Interlese-Abende eine Kooperation waren mit dem lkj-Projekt „Dehungsfuge. Auf dem Lande alles dicht?“. Romane, Gedichte und Kurzerzählungen des Tschechen Jaromir Konecny („Fiffi popt den Elch“, „Doktorspiele“, „Tatar mit Veilchen“, „Dönerröschen“), der Tatar_innen Ildar Abusjarow („Trolleybus nach Osten“, „Dschingis Roman“), Alina Bronsky („Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche“), Musa Dshalil („Das Moabiter Heft“), Yunus Kandim („Muttersprache“) sowie des Baschkiren Nisametdin Achmetov („Lyrik für Frieden, Liebe und Freiheit) trugen zu einem abwechslungsreichen Abend mit vielen Aha-Effekten bei.

In den abschließenden Diskussionen wurde die Thematik der Abende „Deine Heimat. Meine Heimat“ an den Biographien von Konecny und Hotopp-Riecke gespiegelt zum großen Amüsement des Publikums. Wir danken dem Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt für die Unterstützung.

The IX. World Congress of the International Council for Central and East European Studies (ICCEES) was held first time in an Asian country from August 3. to 8. 2015 in Japan. At the KANDA-University in Makuhari/Tokyo  under the slogan „Where many Wests meet many Eaiccees_2015_japan_makuharists“ came together more than 1400 schientists from around the globe. As Prof. Mitsuyoshi Numano  stated in his welcome message we met us after so many tremendous vicissitidies that mankind experienced in the monstrous twentieth century peacefully in Japan and also – one has to add – while we have to face in 21. Century wars in Syria, Irak, Ukraine, Jemen, Libya as well as ´frozen conflicst` around the world. So much the better one has to remark that beside geopolitical clashes nearly 300 academicians from Russian Federation and dozens of Ukrainian scientists arrived in Tokyo in order to discuss the contemporary situation concerning these immense challenges inside and around Europe. But even the problems of today cannot be understand whithout knowledge of the past. Thats why the continual historical research and the participation of historians in interdisciplinary working groups are so important in order to analyse, discuss and overcome negative stereotypes which are sometimes basing on false history interpretations or ideological instrumentalisation of history policy.

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In this context the  international interdisciplinary project „Yazma Miras. Textual Heritage“ one cannot estimate high enough. The „Yazma miras“ project is combining history, turkology, stereotype research, philology and migration studies with new methods of didactics and modern pedagogical approaches. The project pattern consits of an overhead at the Mardzhany Institute for History at the Academy of Sciences in Kazan (Republic of Tatarstan) as well as different cooperation partners in diverse countries. The involvement of ICATAT Germany based on a cooperation contract, the so called „Hiddensee protocoll“ of 2011 . But not in every country such a institutional cooperation cannot be organise, also single researcher could participate at the project, Dr. Gibatdinov pointed out . standbild
At the ICCEES the partners from Germany – Dr. Mieste Hotopp-Riecke, ICATAT  – and Japan – Dr. Larissa Usmanova – presented together with Dr. Marat Gibatdinov  outcomes of the first stage of the project. At the process of preparation the panel were involved also other colleagues from Crimea, Poland, Turkey and Germany like Dr. Stephan Theilig (director Brandenburg-Prussia Museum Germany), Dr. Temur Kurshutov and Prof. Leyla Coşan (Marmara Üniversitesi İstanbul).  The both parts in Japan and Germany are the most succesfully and developed departments of yazma miras project at the moment because they started already in April 2014, but there will follow next steps to admitt project groups and/or collaborators in Italy , Turkey, Poland and Scandinavia. M.M. Gibatdinov explained with his presentation the targets, structure and efforts of the project, which is basicly financed by the state programm“Saving, analysing and developing of state languages and further languages in the Republic og Tatarstan“ : A systematical survey through archives worldwide should create a kind of national archive of historical sources concerning the history of Tatars and their relationships to other nations since the very beginn. Every epoche or century as well as each geographical direction hast o be take into account. The both farest opponent areas – Germany in the West and Japan in the East – were focused now at the roundtable in Makuhari. Dr. Gibatdinov gave the outlook that every year will be published one volume minimum.

Please find a résumé concerning outcomes and events of ICCEES for download here

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Mid October will be conducted the next Tatar-Japanese-Turkic event dedicated to  the 80th anniversary of Kobe Mosque – the first Mosque in Japan, and Tatarstan Culture Days in Japan. The Marjani Institute of History, Tatarstan Academy of Sciences and Ministry of Education and Science of the Tatarstan Republic in cooperation with the University of Shimane, Japan Cultural Association and Tokai University will organize International Conference “Cultural, Economic, Technological Contacts and Interaction between Japan and the Tatar World: Past and Present”.
International Conference will be held in Tokyo and Matsue (Shimane Prefecture), Japan on October 19 and 23, 2015.

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Das diesjährige Hiddensee-Colloquium des ICATAT vom 10.-16. August ist thematisch in drei Blöcke gegliedert:

Block A) Panels, Prospects & Perspectives: German-Tatar heritage @ ICCEES-Congress Japan

Block B) Islam @ the Baltics: Suomi Tatars – history and culture.

Block C) lkj-Demokratie-Workshop „Zwischen Anpassung & Dissidenz: Kunst & Wissenschaft im Totalitarismus“

zu A) Die Projektgruppe Yazma Miras (Textual Heritage/Geschriebenes Erbe) arbeitet auf der Basis des Hiddensee-Portokolls von 2010. Tatarische und deutsche Wissenschaftler_innen vereinbarten damals gemeinsame Kooperationsprojekte zu realisieren. In verschiedenen Formaten wurden Ergebinsse relevanter Projekte diskutiert und Anknüpfungen / Erweiterungen / Konferenzen in dem Kontext anvisiert. Zur Auswertung der ICATAT-Arbeiten zum ICCEES-Kongress in Japan 2015 bzw. den Präsentationen von Yazma Miras in Tokyo-Makuhari finden sich hier.

zu B) Diskutiert wurden bisherige Veröffentlichungen zu den Tataren Finnlands als auch bisherige Projekte mit und über finnische Tataren sowie Möglichkeiten von Kooperationen in der Zukunft. Interessant waren für die Jugendlichen generell interethnische Beziehungen zwischen Minderheiten und der Mehrheitsgesellschaft Finnlands im Vergleich mit der Ukraine und Deutschland sowie das enorme Œuvre finnisch-tatarischer Künstler, Schriftsteller und Musiker. Ein herzlicher Dank gilt für die tatarischen Audio-, Video- und Printmaterialien aus Finnland gilt der tatarischen Gemeinde von Helsinki, insbesondere dem Vorstand Atik Ali, Frau Kadriye Bedretdin und Fazile Nasretdin von der Universität Helsinki.

zu C)

International Workshop for Democracy: Art and Science in totalitarian societies, University of Greifswald

Ein Workshop zu Jugendkultur, Empowerment, Undergroundkunst, Wissenschaft und Widerstand

  • Thematik / Einführung:

Das 20. Jahrhundert wird in der Historiografie bereits das Jahrhundert der Vertreibungen genannt und totalitäre Systeme waren der Nährboden für Deportation, Kriege, Genozide und andere Repressionen. Jedoch scheinen nach dem Ende der Blockkonfrontation und der Hoffnung auf prosperierende Demokratisierung die Gewaltszenarien aus Syrien- und Ukrainekrieg eine Fortsetzung des Vergangenen anzuzeigen. Der Demokratie-Workshop der Lkj thematisiert mit dem Schwerpunkt „Wissenschaft und Kunst in totalitären Systemen“ komparativ, interdisziplinär und international die Repressionen, Forschungs- und Lebensbedingungen von Künstlern und Wissenschaftlern in Diktaturen des 20./21. Jahrhunderts. Sowohl tatarische als auch deutsche Intellektuelle erfuhren im 20. Jahrhundert massive Verletzungen von Menschenrechten: Meinungs-, Versammlungs- und Publikationsverbot, Deportation, Zwangsausbürgerung, Konzentrationslager und Gulag; Denunziation und Bespitzelung, Bevormundung und scheinbare Perspektivlosigkeit prägten den Alltag von Generationen. Künstler und Akademiker werden als Zeitzeugen, als selbständig handelnde Dissidenten, unauffällige Visionäre, Alltagsrebellen und Opfer totalitärer Gesellschaftsformen auf Podiumsdiskussionen, Vorträgen und thematischen Inselwanderungen interagieren mit jungen Künstlern und Akademikern der Ukraine, Rußlands und Deutschlands. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Dissidenz, Untergrundkultur und freie Wissenschaft gelegt, die sich am Rande des SED-Staates, unter anderem auf der Ostsee-Insel Hiddensee ausdrücken konnte, – nur scheinbar unbeachtet vom Machtapparat der Staatssicherheit. Gäste von einer anderen Insel berichten von Erfahrungen des 21. Jahrhunderts: Krimtatarische Musiker und Philologen von der russisch annektierten Krim am Schwarzen Meer.

  • Regionalgeschichte, Zeitzeugen, Biographiearbeit

Inspiriert durch die Ausstellung „Stasi im Ostseeraum“ des letzten Jahres sowie die Bücher zu Aussteigern, Dissidenten und Akademikern auf Hiddensee nehmen wir Ereignisse in der Region und in der Ukraine zum Anlass, mit Zeitzeugen und Aktiven aus Wissenschaft und Kultur zu interagieren: Die Ukrainistik der Universität Greifswald ist die einzige Ukraine-Fachinstitution der Bundesrepublik, das ICATAT das einzige auf Krimtataren spezialisierte Institut Deutschlands. Diese Expertise bringen wir mit Zeitzeugen aus der DDR-Kulturgeschichte zusammen. Themen sind unter anderem: 2015 jährt sich zum 60. Mal der Vorlesungsstreik von Studenten der Universität Greifswald. Dies war der einzige Massenprotest an einer Hochschule der DDR. Studierende und Flüchtlinge berichten von Repression und Widerstand heute auf der annektierten Krim, Musiker und Filmemacher reflektieren Dissidenz und Anpassung am Beispiel von Blues- und Punk-Events auf Hiddensee zu DDR-Zeiten (z.B. Bands wie Freygang und Feeling B). Hiddensee war seit dem 19. Jahrhundert Rückzugsort für Unangepasste, im Nationalsozialismus aber auch Trainingsort der Hitlerjugend.

  • Ziel und Zweck des Workshops

Mit dem Demokratieworkshop werden zwei Ziele verfolgt: Einerseits die Reflexion und Diskussion der Inhalte durch Jugendliche, Kulturschaffende und Wissenschaftler untereinander miteinander in gemischten Gruppen (generationsübergreifend, weiblich/männlich, deutsch/nichtdeutsch) sowie andererseits die öffentliche Thematisierung der Thematik mittels öffentlich zugänglichen Modulen (Lesung, Filme, Podiumsdiskussion).

Hier ein Rückblick auf unseren Demokratie-Workshop in den „Inselnachrichten“ von Hiddensee als pdf auch zum herunterladen („Wissenschaft hatte Freygang auf Hiddensee„, Inselnachrichten, Vitte, Hiddensee, Aug./Sep. 2015, S. 27-30).

Veranstaltung zur politisch-historischen Bildung vom 17.-19. Julei 2015, alte JVA Magdeburg

Vom 17. bis 19. Julei 2015 gibt es im Rahmen der Kunstausstellung SINNLICHKEIT in der alten JVA Magdeburg ein Wochenende der Geschichte. Ein Programmflyer kann hier heruntergeldean oder gelesen werden.

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 moschee Im Rahmen der neuen Kunstaktion von Kulturanker e.V. „SINNLICHKEIT“ sollen Phänomene wie politische Gefangene/KZ-Haft/Kriegsgefangenschaft nicht nur mittels künstlerischer Mittel, sondern auch durch öffentlich zugängliche akademische und populärwissenschaftliche Veranstaltungen in historischer Perspektive beleuchtet werden. Dabei reicht das Spektrum von der Zeit Magdeburgs als Festungsstadt über den 1. und 2. Weltkrieg bis in die Zeit der DDR und soll dazu anregen sich mit Totalitarismus, Militarismus, Freiheit und Demokratie auseinanderzusetzen.
Der Schwerpunkt der Veranstaltungen liegt auf der Vermittlung politisch-historischer Bildung durch Workshops, Führungen, Lesungen und Vorträge. Zum Kreis der Ausrichter von „Geschichte entfesselt…“ gehören die Vereine Kulturanker e.V., ICATAT e.V., Netzwerk Demokratie und Courage, die Gedenkstätte Moritzplatz / Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V., Student_innen der Hochschule Anhalt, der Otto-von-Guericke Universität, der Hochschule Magdeburg-Stendal und diverse ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Sachsen-Anhalt sowie Einzelpersonen wie Dr. Jürgen Martini, Magdeburg. Dankenswerterweise wird die Veranstaltung gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

Im alten Lazarett-Trakt der JVA Magdeburg belegen für das Historiker-Wochenende die verschiednen Akteure unterschiedliche Zellen mit Ausstellungen. In der Zelle, die das ICATAT bestückt hat, sind Großformat-Fotos des Magdeburgers Otto Stiehl zu sehen sowie Liedtexte aus dem ersten Weltkrieg, die die islamisch-christlichen Kulturbegegnungen unter den Bedingungen des Krieges spiegeln. Untermalt wird die begleitete Ausstellung von Gesängen und Musik, die in deutschen Kriegsgefangenenlagern aufgenommen wurden – baschkirische, wolga-, krim- und nogay-tatarische, tschuwaschische und kirgisische Gebete, Gesänge und Melodien der Lautarchive der Humboldt-Universität Berlin, der Deutschen National-Bibliothek und dem Wiener Lautarchiv.

Neben den Kurzreferaten und Workshops in den Ausstellungszellen des Sanitätstraktes gibt es parallel dazu ein Vortrags- und Präsentationsprogramm im Theatersaal der JVA. In den Beiträgen des ICATAT geht es um christlich-muslimische Kulturkontakte unter Vorzeichen von Krieg und Gewaltherrschaft von der Frühen Neuzeit bis zum II. Weltkrieg.

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„Frieden oder Krieg, das interessiert in Europa doch niemanden…“   –  Jugendliche Perspektiven auf Ukrainekrieg, Friedensbewegung und Flüchtlingselend in Europa

cikis „Ich habe mich 1985 in der DDR gegen den Dienst an der Waffe entschieden, weil ich nach wie vor Krieg nicht für ein Mittel von Politik halte. Ich hätte mir nicht vorstellen können, das nun in Europa wieder Krieg herrscht. Das ist erschreckend und beschämend.“ Mit sehr persönlichen Anmerkungen eröffnete der Kulturminister Stephan Dorgerloh den 10. Jugendgeschichtstag und unterstrich seine Hochachtung vor Themenwahl und Aktualität der Workshops, insbesondere der Ukraine-Krieg sei ein unterschätztes, aber leider sehr aktuelles Thema, so der Minister. Die Landesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (lkj) organisierte mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), der Landesbeauftragten für die Unterlagen der Staatsicherheit der ehemaligen DDR, Frau Birgit Neumann-Becker, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt und der Stiftung Demokratische Jugend zum zehnten Mal dieses Treffen. Schüler und Schülerinnen vor allem aus Geschichtsprojekten des Wettbewerbs „Zeitensprünge“ präsentierten ihre beeindruckenden Arbeiten als Film, als Buch oder Stand in grandioser Kulisse: Das prachtvolle Ständehaus in Merseburg bot den exzellenten Rahmen für die Jubiläumskonferenz der 80 jungen Forscherinnen und Forscher. folie 2

Im Anschluss an die Präsentationen und einer Impro-Theater-Aufführung wurde in unterschiedlichen Workshops für Schüler und Multiplikatoren das Thema „FRIEDEN“ bearbeitet. Das ICATAT bot mit seinem Angebot Raum für neue Einblicke und kontroverse Diskussionen. Wie in anderen Bereichen der ICATAT-Arbeit , wurde auch hier versucht den Jugendlichen eine Sensibilität zu vermitteln für den Missbrauch von Geschichtsbildern, für Vielfalt in Europa und die Beachtung der Interessen von Minderheiten. Denn der Zustand einer Gesellschaft läßt sich am Besten daran ablesen, wie es den Minderheiten in einem Land geht. Der voll besetzte ICATAT-Workshop „Frieden oder Krieg, das interssiert doch in Europa niemanden“ wollte andere Perspektiven aufzeigen, denn etwa die muslimischen Krimtataren waren kurz im Fokus der Massenmedien nach der Annexion der Krim 2014. Heute sind sie mitsamt der Krimthematik aus der Öffentlichkeit verschwunden. Besonders Jugendliche engagieren sich im Osten und Süden Europas für den Traum eines demokratischen friedlichesn Europas – meist ohne großes Budget, ohne Unterstützung durch Schule oder Stiftungen. Doch seit blogder Annexion der Krim und dem Ukraine-Krieg stellen sich viele demokratisch Engagierte in der Ukraine und in der Rußländischen Föderation auch Fragen: Warum ist die Haltung vieler Menschen in Mittel- und Westeuropa so schwankend oder ignorant, warum erfahren wir keine Solidarität durchjugendgeschichtstag-cover die ehemals starke deutsche Friedensbewegung? Die Anzahl der Binnenflüchtlinge in der Ukraine überstieg im März 2015 die Millionenmarke: Warum sind Flüchtlinge im Mittelmeer oder in Sachsen täglich Thema und weniger die im Osten Europas? Mittels Input-Referaten, Leseeinheiten und Diskussion wurde diesen Fragen nachgegangen. Teils beklemmende teils engagierte Auseinandersetzungen mit dem Thema Frieden, Krieg und Tod bestimmten auch die anderen Workshops des jungen Kongresses, der laut Mark Reichel (LpB), Minister Dorgerloh und Axel Schneider (lkj) auch nächtes Jahr seine Fortsetzung finden soll.

Programmheft „Jugendgeschichtstag“ online HIER. Alle Informationen hier.

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