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Das ICATAT beendete erfolgreich Teilnahme an Konferenzen und Netzwerktreffen in der Republik Tatarstan. ICATAT успешно завершил участие в конференциях и сетевых встречах в Республике Татарстан.

In der Hauptstadt Tatarstans wurde vier Tage lang diskutiert, analysiert und auf Projektwerkstätten neue Kooperationsvorhaben besprochen. Anlässlich des 102. Geburtstages des tatarischen Nationaldichters Musa Dshalil, der in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde, führte das Musa-Dshalil-Museum eine zweitägige Konferenz in Kasan und Yar Çallı durch. Am 20.-22. September dann fand an der Akademie der Wissenschaften der Republik Tatarstan ein Konferenz statt anlässlich des 200. Geburtstages von Schihabutdin Mardschani, einem der wichtigsten Gelehrten und Reformer der tatarischen Welt. Das ICATAT war unter anderem vertreten mit Beiträgen zu Archivmaterialien und neuen Forschungsergebnissen als Basis für kulturelle Jugendbildungsprojekte. Zusammen mit unseren Partnern vom Mardschani-Institut für Geschichte, vom National-Museum Tatarstans, vom Museum Europäischer Kulturen Berlin, der Kasaner Föderalen Universität, dem Näbi-Däüli sowie dem Musa-Dshalil-Museum wurden kommende Möglichkeiten der Kooperation eruiert. Die Beispiele aus Sachsen-Anhalt, Kooperationen zwischen ICATAT und der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung (lkj) fanden großes Interesse unter anderem bei Schüler*innen und Pädagog*innen aus Tatarstan.

В столице Татарстана обсуждались четыре дня, анализировались и обсуждались на проектных семинарах новые проекты сотрудничества. По случаю 102-й годовщины национального татарского поэта Мусы Джалиля, который был казнен в Берлине-Plötzensee, Мусы Джалиля-музей провел двухдневную конференцию в Казани и Яра Чаллы. На 20.-22. cентябрь затем конференция по случаю 200-й годовщины Шихабутдина Марджaни состоялся в Академии наук Республики Татарстан, один из самых важных ученых и реформаторов татарского мира. ICATAT была представлена, среди прочего, вкладом в архивные материалы и новыми результатами исследований в качестве основы для проектов в области образования и в области культуры. Были изучены возможности для сотрудничества с нашими партнерами из Институтом истории им. Марджани, Национальным музеем Татарстана, Музеем европейских культур Берлина, Казанским федеральным университетом, Нәби Дәүли и Муса-Дшалиль-Музеем. Примеры из Саксонии-Ангальт, сотрудничество между ICATAT и Национальной ассоциацией детей и молодежи в области культуры (lkj), встретили большой интерес, среди прочего, среди учеников и учителей из Татарстана.

The 7. ICATAT-Summer-Colloquium succesfull conducted @ University Greifswald / Branche Hiddensee Island from June 24. to July 2. Theme of our annual meeting this year was „Mare Balticum: Kreuzwege der Inspiration“ / „Mare Balticum: crossroads of Inspiration“ with discussions, workshops and lectures concerning botanics ( rheum barbaricum / flora tartaricea), intellectualls between Urals, Bosphorus and Baltic Sea; uprising in totalitarian systems; Muslim broadcasting in Northern Countries, literature and stereotypes; EuroIslamDiscourses in Germany and Eastern Europe as well as art and inspiration @ Hiddensee, Crimea and Princess Islands @ Marmara Sea. We would like to thank all of our supporters, partners and paricipants!  See us next year at Hiddensee Island.

Internationales Forum zur Situation der Krimtataren, Berlin 19. Mai 2015.

Am 18. Mai 2015 jährt sich zum 71. Mal die Deportation des krimtatarischen Volkes durch das sowjetische Stalinregime 1944. Fast die Hälfte des Volkes kam dabei ums Leben. Die Annexion der Halbinsel durch die Rußländische Föderation im Frühjahr 2014 ist Ursache für massive Veränderungen der Rahmenbedingungen für Kooperationen in der Wissenschaft, für Einschränkungen im Alltag, beim Umgang mit Kultur, Kunst und Geschichte. Ein internationales Forum in der Stiftung Wissenschaft und Politik am 19. Mai 2015 nimmt diese Veränderungen und historische Bezugspunkte zum Anlaß, nicht nur über die krimtatarische Thematik zu reflektieren, sondern mit krimtatarischen Akteuren aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Jugendbildung zu diskutieren. Ein Veranstaltungsflyer findet sich hier. Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldungen wird gebeten.

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Im Vorfeld der wissenschaftlichen Tagung finden ein Gedenkkundgebung (17.5.) und eine Kulturveranstaltung mit Film, Musik und Fotoaustsellung statt (18.5.). Informationen dazu hier auf Deutsch und Ukrainisch.

Anmeldung unter: office@icatat.de / Tagungsort: Stiftung Wissenschaft und Politik, Ludwigskirchplatz 3-4, 10719 Berlin  map

2014 hiddensee floraThe fifth scientific interdisciplinary Summer-Colloquium of the Institute for Caucasica-, Tatarica- and Turkestan Studies performed succesfully at the University of Greifswald, Hiddensee Island branche. The main topics this year were the hopes, life and works of scientists in times of pressure, violence and ideological clashes. The recent situation on Crimean peninsula and the historical situation at Hiddensee island under totalitarian regimes as places of resistance, exile, struggle and freedom of science are the issues of our comparative summer school at the University of Greifswald, department Hiddensee Island (Institute for Biology), Baltic Sea.

Monatlicher interkultureller Stadtspaziergang und Jugendbildungsprojekte zu deutsch-islamischer Geschichte in Magdeburg und Sachsen-Anhalt.

Mehmed Ali Pascha,
geboren als Ludwig K. F.
Detroit in Magdeburg
(*18.11.1827-
† 7.9.1878
in Đakovica)

Der osmanische
Publizist und
Orientwissen-
schaftler „Ishtiraki“
(اشتراكى), geboren
in Wolmirstedt,
ausgebildet in Magdeburg

Bruno Taut, Architekt in Magdeburg und Istanbul, begraben als einziger Deutscher auf dem Märtyrer-Friedhof in Istanbul-Edirnekapi

Osmanischer Pascha als „Dauer-Camper“ mitten im Magdeburg des 17. Jahrhunderts. Was ist dran an der Legende vom „Goldenen Zelt“?

Wem ist in Erinnerung, dass einer der aktivsten progressiven Publizisten des Osmanischen Reiches – „Al Ishtiraki“ – seine Karriere am Magdeburger Domgymnasium begann oder dass der osmanische Verhandlungsführer beim Berliner Kongress von 1878 – Mehmed Ali Pascha – ein Hugenotte aus Magdeburg war? Und was hat es mit dem Tatarenturm des Magdeburger Doms auf sich? Wer kennt den Osmanischen Pascha, der als “Dauer-Camper” mitten im Magdeburg des 17. Jahrhunderts im “Goldenen Zelt” residierte. Was ist dran an der Magdeburger Legende vom “Teufel und dem Tartarenkönig” oder an Heinrich Zschokkes „Pascha von Buda“? Wieviele Muslime leben heute in unserer Stadt und woher kamen sie? Wer glaubt, die Geschichte muslimisch-deutscher Beziehungen fing zuerst in Westdeutschland mit den sogenannten Gastarbeitern an – und in der DDR gar erst nach der Wende – wird auf dem Streifzug durch Gegenwart und Vergangenheit des Islams in Magdeburg und deutscher Kultur in der Türkei dazulernen. Den Abschluss des Spazierganges bildet  ein Besuch bei der Islamischen Gemeinde Magdeburg in der Al-Rahman-Moschee und ein anschließendes Abendessen in einem orientalischen Bistro Magdeburgs. Bisher waren wir immer abwechselnd im Bingöl, Kodat-Grill, KönigsDöner und im Acar zu Gast.

Kompetenter Stadtführer ist der Turkologe und Islamwissenschaftler Dr. Mieste Hotopp-Riecke vom ICATAT Berlin-Magdeburg. 
Nächste Termine:

  • Mo., 18.08.2014, 17.30 bis 19.30 Uhr  (Anmeldung über icatat@gmx.de erforderlich)
  • Mo., 8.09.2014, 17.30 bis 19.30 Uhr  (Anmeldung über icatat@gmx.de erforderlich)
  • Mo., 06.10.2014, 16.30 bis 18.30 Uhr  (Anmeldung über VHS Magdeburg erforderlich)
  • Mo., 03.11.2014, 15.30 bis 17.30 Uhr  (Anmeldung über VHS Magdeburg erforderlich)

Fachbereichsleiterin Dörte Neßler an der Städtischen Volkshochschule Magdeburg nimmt Ihre Anmeldungen entgegen. Sie erreichen sie telefonisch unter 0391/535477-15 sowie per E-Mail: d.nessler@vhs.magdeburg.de

Buchungen für Kleingruppen nach Vereinbarung
Treffpunkt: Tatarenturm am Magdeburger Dom
Kosten: 15,00 €  p. Psn. (Schüler/Studenten-Ermäßigung mgl.).

Anmeldung unter: icatat@gmx.de / 01573-1758823

Neben dem Stadtspaziergang bietet das ICATAT Magdeburg auch Schülerworkshops und Jugendseminare unter dem Titel „Der Pascha von Magdeburg“ an. Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und Studenten erwerben dabei Wissen um die interkulturelle Geschichte der Stadt Magdeburg und der Regionen Sachsen-Anhalts (Siehe Schüler-Geschichts-Werkstatt „Auf den Spuren des Paschas von Magdeburg“ am Hegel-Gymnasium Magdeburg). Mit Biographiearbeit, Namenskunde und praktischen Übungen (Genealogie/Archivrecherche, Fotosafari, Text- und Videoproduktion) verbunden entdecken die Teilnehmenden verborgene „fremde“ Geschichten in der Eigenen. Unsere Partner dabei sind die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA), die Landesvereinigung  kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (LKJ) und die Deutsche Jugend in Europa (DJO). Auf Kongressen und Seminaren in Finnland, Tatarstan, Polen, Deutschland sowie in in- und ausländischer Presse sind die Jugendbildungsmodule des ICATAT-Programms „Der Pascha von Magdebvurg“ vorgestellt und diskutiert worden. Eine Übersicht als Artikel in „SOZIOKULTUR“ als pdf hier.

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PRESSESTIMMEN zum „Pascha von Magdeburg“

Als erstes berichtete das Stadtmagazin DATES, S.4 vom Julei 2012 über den interkulturellen Stadtspaziergang (PDF hier).

Der Mitteldeutsche Rundfunk und die Volksstimme (Magdeburg) berichteten je drei mal über unseren interkulturellen Stadtspaziergang. Die Artikel sind hier teils dokumentiert (26.1.2013: „Spannender Spaziergang auf den Spuren des Islams in Magdeburg„). Magdeburg Kompakt brachte in Ausgabe 29 (II/7-2014) auf den Seiten 34/35 (Gesichter&Geschichten) den Artikel „Das Erbe des Paschas von Magdeburg„.

erbe des paschas magedburg  erbe pascha magdeburg

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Lehrer aus Baschkortostan auf den Spuren des Paschas von Magdeburg

Der Tatarenturm des Domes St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg am südöstlichen Ende des  Rempterganges. Erbaut um 1241 auf Geheiß Erzbischofs Wilbrand von Käfernburg,  ist der älteste Magdeburger Wehrturm.

Es gab schon immer Beides: Austausch mit der Fremde als auch Angst vor ihr. Zeugnis der Tatarenangst vergangener Jahrhunderte ist der Tatarenturm von Magdeburg, Startpunkt der Stadtführung.

Auf der ehemaligen Schmiedehofstraße stand das legendäre Goldene Zelt des osmanischen Pascha-Sohnes im 17. Jahrhundert, heute der Platz des türkischen Bistro-Restaurants ACAR im  Magdeburger Allee-Center.

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Eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern des Gymnasiums 93 in Ufa, der Hauptstadt der Republik Baschkortostan, war auf Einladung ihrer deutschen Partnerschule eine Woche in Deutschland. Die Kolleginnen und Kollegen des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums Weferlingen und die russischen, baschkirischen und tatarischen Gäste unternahmen in Magdeburg eine gemeinsame Reise durch die interkulturelle Geschichte Magdeburgs auf den Spuren von Osmanen, Baschkiren, Tataren und Türken in der Stadt. Spannend, amüsant und lehrreich fanden die Gäste aus der russländischen Teilrepublik diesen Stadtrundgang der besonderen Art. Erstaunt stellten sie fest, wieviel Querverbindungen es zwischen Baschkiren, Tataren und Deutschen in Magdeburg und Sachsen-Anhalt es in der Vergangenheit gegeben hat. Vom Tatarenturm am Magdeburger Dom führte die Spurensuche bis zur ehemaligen Schmiedehofstraße, wo das legendäre Goldene Zelt eines osmanischen Paschasohnes gestanden haben soll. Während auch die anderen Begegnungen zwischen Baschkiren, Tataren, Osmanen und Deutschen stets im Zusammenhang mit Krieg und Gewalt gestanden hätten, seien heutige Begegnungen dem gegenseitigen Lernen und dem Kulturaustausch gewidmet, freuen sich die tatarische Lehrerin Alsu Kolzowa und ihre Kollegen aus der fernen Republik am Ural.

Auch die Volksstimme berichtete vom pädagogischen Austausch Weferlingen-Ufa („Lehrer aus Ufa zu Gast am Weferlinger GymnasiumVon Baschkortostan nach Sachsen-Anhalt).

Foto

Auf osmanisch-tatarischen Spuren in Magdeburg mit tatarischen und russischen Akademikern der Nationalen Alexei-Andrejewitsch-Tupolew-Universität für Technik Kasan (КНИТУ-КАИ) unter Vorsitz des Leiters der Abteilung für internationale Beziehungen, Prof. Dr. Alexander Snegurenko. Die Delegation weilte in Magdeburg, um die Gründung der ersten Deutsch-Russischen Universität vorzubereiten. Zusammen mit der TU Ilmanau wird die OvGU und die КНИТУ-КАИ als ersten Schritt das German-Russian Institute of Advanced Technologies“ (GRIAT) in Kasan, Republik Tatarstan, gründen. Offizielle Eröffnung des neu erbauten Campus wird im September sein.

Volksstimme 15.12.2012

Volksstimme 26.01.2013

Volksstimme 26.01.2013

We are a group of social scientists with different professional, religious and ethnic backgrounds from around the world. We are united around the belief that common scientific projects can advance and support mutual understanding and acceptance of diversity. We aim to learn from each others experiences through the conduct of various research projects, gatherings and discussions and eventually we aim to make ICATAT a place that will contribute to the mutual understanding of diverse cultures and the advancement of diversity.

We are scientists with a different professional, religious and ethnic background from around the world. We are united in believing that common scientific projects can advance and support mutual understanding and acceptance of diversity. Through doing researches and learning from each other  concertedly we have to be a instance in our societies for humanity and progress.