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„Sultanin.Kreativ“ als Soziale Plastik auf documenta fifteen / Kassel 2022

Sachsen-Anhalt/Kassel. Die .lkj) Sachsen-Anhalt präsentiert eine Magdeburger Innovation auf der weltgrößten Kunstausstellung in Kassel. Der .lkj)-Interkultur-Referent Ammar Awaniy stellt in diesem Jahr als Stipendiat des Pilotkurses „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ der Universität Hildesheim auf der documenta fifteen sein Praxisprojekt „Sultanin.Kreativ“ vor, das er im Rahmen des .lkj)-Projektes „Sultanin der Altmark“ konzipierte und entwickelte.

Zusammen mit der Universität Hildesheim und dem Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) lädt die .lkj) Sachsen-Anhalt ein zum Mitmachen, zum Rätseln und Gestalten. Im Rahmen der diesjährigen documenta fifteen in Kassel heißt es ab dem 18. Juni 2022: „Sultanin. Kreativ“. So heißt das Cross-Media-Projekt, das zugleich ein Ergebnis der Konzeption und Gestaltung des .lkj)-Projektes „Sultanin der Altmark“ und der Methode Pascha des ICATATs ist. Besucher können so offline und online auf GeoCaching-Safaris aktiv werden, Neues entdecken, Verbindungen suchen.

Der CrossMedia-Workshop „Sultanin.Kreativ“, den Awaniy als Praxisprojekt an der Universität Hildesheim konzipiert und platziert hat, wird mehrsprachig ebenso vorgestellt wie das damit verbundene neue Buchprojekt „ZWEIHEIMISCH. Die Erben des Paschas von Magdeburg“.

Dieses Buch erscheint im September im Hirnkost-Verlag Berlin und wurde bereits als Vorgeschmack bei der Langen Nacht der Wissenschaft am letzten Wochenende in Magdeburg an der Hochschule Magdeburg-Stendal vorgestellt. Als „Soziale Plastik“ (Beuys/Böll) lädt das CrossMediaProjekt aus Elementen von Literatur, GeoCaching und kultureller Bildung nun vom 18. bis 23. Juni 2022 auf der documenta in Kassel zum Mittun ein.

„Sultanin.Kreativ“ verbindet als Soziale Skulptur online und offline Menschen via Teilhabe an interkultureller Bildung mit ihrer Regionalgeschichte, um Verknüpfungen zu anderen Kulturen herzustellen, Aha-Effekte auszulösen und für ein Miteinander in Vielfalt zu werben. In diesem Fall trägt eine GeoCaching-Stadtsafari auf den Spuren des „Orients“ in Kassel dazu bei, Brücken zu den unbekannten Mosaiksteinen zu bauen, die die kulturelle Landschaft dieser Stadt prägen.

An einzelnen Stationen werden die Teilnehmer*innen aufgefordert, sich kulturell zu betätigen. An jeder Station gibt es verschiedene Möglichkeiten, gewünschte Zielgruppen einzubeziehen, sie durch künstlerische Intervention zu aktivieren.

Ammar Awaniy von der .lkj) Sachsen-Anhalt belegt seit 2021 den Zertifikatskurs „Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung“ an der Universität Hildesheim (in Kooperation mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel), der im Januar dieses Jahres vom Deutschen Kulturrat als „Projekt der Woche“ ausgezeichnet wurde.

Die diesjährige documenta wird von dem Künstlerkollektiv RUANGRUPA aus Indonesien kuratiert. Ruangrupa, mit Sitz in Jakarta, wurde im Jahr 2000 als gemeinnützige Künstlerorganisation gegründet, deren Aufgabe es ist, künstlerische Ideen in einem breiten Kontext von Ausstellungen, Festivals, Workshops und Forschung zu fördern und zu entwickeln.

Ort: documenta Kassel Termin: 20.06.2022 ab 10:30 Uhr

Teilnahme an „Sultanin//Kreativ“ ist kostenfrei / Eintritt zur documenta unter: www.shop-documenta-fifteen.de

Um Anmeldung wird bis 19.6. gebeten unter: ammar.awaniy@lkj-lsa.de

Zu den relevanten GeoCaching-Safaris gelangt ihr per App-download über:

GeoCaching-Short-Trip „Der Pascha von Magdeburg“ bei AdventureLab (tour made by Kiraton & ICATAT)

GeoCaching-Safari „Der Pascha von Magdeburg“ bei Navigate-Universum // Kreativ Digital (tour made by Ammar Awaniy & .lkj) + ICATAT)

Soziale Plastik „Sultanin:Kreativ“ Matrix Kassel bei Navigate-Universum // Kreativ Digital (coming soon)

Soziale Plastik nach Beuys und Böll

Einige inspirierende Ideen zu Netzwerk-Handeln / Sozialen Skulpturen

Das Titelblatt des Veranstaltungsprogramms der Free International University von Beuys zur documenta 7

„Die Freie Hochschule will die bereits vorhandenen Schul- und Bildungssysteme durch eine Erweiterung der Möglichkeiten für die Entwicklung kreativer Fähigkeiten aller bildungswilligen Menschen – unabhängig von ihrer Vorbildung, ihrem Alter, der Rasse, Religion, Partei oder staatlichen Zugehörigkeit – ergänzen. Gemeint ist nicht vordringlich künstlerische Kreativität, sondern allgemeine, politische Kreativität“ (aus der Satzung der FIU 1974 / Manuskript Böll 1973).

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