„Akteure und Ressourcen deutschtürkisch-tatarischer Beziehungen im kulturellen Kontext“

Deutsch-türkisch-tatarisches Symposium, 12. und 13. September 2014 im Brandenburg-Preußen Museum Wustrau.

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Christian Friedrich Aly (1666-1716) – Preuße mit osmanischem Migrationshintergrund. Geboren bei Ofen (Budapest), getauft bei Tangermünde, späterer `Bürgermeister` (Hauptmann) von Berlin(-Lietzenburg).

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Das Brandenburg-Preußen Museum Wustrau, das Yunus-Emre Institut Berlin, das Institut für Caucasica-, Tatarica und Turkestan Studien sowie das Zentrum für Deutsch-Türkische Studien der Marmara Universität Istanbul laden herzlich zu einem Symposium am 12. und 13. September 2014 nach Wustrau (unweit von Berlin).
Das Brandenburg-Preußen Museum Wustrau präsentiert 2014 die Sonderausstellung „Türcken, Mohren und Tartaren. Muslime in Brandenburg-Preußen“. Sie behandelt die vielfältige Beziehungsgeschichte Brandenburg-Preußens mit der Welt des Islam, mit den osmanischen Türken aber auch mit den Tataren Osteuropas, vom 15. Jh. bis in die Weimarer Republik. Sie zeigt, wie die Menschen des „Orients“ und ihre Kultur hier aufgenommen wurden, wie die Wandlung des „Türken- und Tatarenbildes“ vom gefürchteten Feind zum exotischen Freund bis hin zum anerkannten preußischen Staatsbürger verlief. Das Symposium wird abhebend auf die Schlaglichter der ersten Sonderausstellung zum Islam in Brandenburg-Preußen neben thematischen Vertiefungen zu einzelnen Ausstellungsthemen auch die Potentiale und Perspektiven gemeinsamer Aktivitäten in Wissenschaft und Kultur für und mit der Wirtschaft eruieren. Wissenschaftler aus Deutschland, Ungarn, Litauen, Tatarstan und der Türkei werden in thematischen Austausch über (historische) Migrationen in Europa treten sowie über Wege diskutieren, diese Erkenntnisse zu nutzen. Eine entscheidende Rolle spielt hierin die interkulturelle Bildungsarbeit, die sich nicht nur auf Schulen, Museen und Universitäten beschränkt.
Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Eine Anmeldung für die Veranstaltungen in Wustrau am 12./13. September ist erwünscht über: wustrau@brandenburg-preussen-museum.de

Programm-Flyer zum Symposium hier zum download.