Die Krimkrise könnte das globale Machtgefüge verändern. Wie kam es dazu?

Friedrich-Ebert-Stiftung, Magdeburg: Am 24. März 2014 kamen zu dem Diskussionsabend über 80 Menschen in das RAMADA-Hotel Magdeburg. Fazit: Krimtataren versuchen sich mit dem Okkupationsregime der Russländischen Föderation zu arrangieren. Enge Kooperation und Unterstützung besonders jetzt äußerst wichtig. Einen Bericht der Volksstimme lesen Sie bitte hier, die entsprechende Pressemitteilung und der Flyer zur Veranstaltung hier zum download.

Mieste Hotopp-Riecke und Ahmet Özay als Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung

Mieste Hotopp-Riecke und Ahmet Özay als Gäste der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Krim-Krise hat in ihrer Wucht Westeuropa überrascht und die frische proeuropäische Regierung der Ukraine schon vor ihrem Funktionieren auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Wir möchten die Ursachen dazu beleuchten und auch über weniger bekannte kleine Nationen wie die turksprachigen Krimtataren, die Karaimen/Karäer und Krimtschaken sowie ihre Positionen diskutieren.- Ist das aggressive Agieren der Russländischen Föderation unter Putin eine Renaissance totalitärer Vergangenheit in Osteuropa oder nur eine vorübergehende Episode in geopolitischen Auseinandersetzungen?
– Welche unterschiedlichen Perspektiven haben Russen, Ukrainer und Krimtataren auf die multiethnische Geschichte der Krim, auf Russland und die Festlandukraine?
– Und wie kann man Menschenrechte und Rechte im Hinblick auf den Erhalt der reichhaltigen und besonderen Kultur und Sprache stärken – auch unter russischer Besatzung?Für diese Veranstaltung haben wir mit Ahmet Özay sehr kurzfristig den Deutschland-Vertreter des krimtatarischen Selbstverwaltungsorgans „Milliy Medschlis“ gewinnen können. Das Gespräch mit ihm führt ebenfalls ein Krimexperte, der Magdeburger Turkologe und Islamwissenschaftler Dr. Mieste Hotopp-Riecke.Wir laden Sie herzlich ein, sich auch mit Ihren Fragen an der Diskussion zu beteiligen.
Ansprechpartn. Dr. Ringo Wagner
Termin: Montag, 24.03.14
Uhrzeit: 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort Magdeburg, RAMADA Hotel, Hansapark 2, 39116 Magdeburg
Kontaktanschrift Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 65
39104 Magdeburg
Tel. 0391-56876-0, Fax 0391-56876-15
e-mail: info.magdeburg@fes.de
e-Mail ringo.wagner@fes.de