Landeskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt am 27. November 2013 in Dessau-Roßlau Bildende Kunst, Literatur, Theater, Film, Medien – Kulturschaffende leisten in allen künstlerischen Bereichen wertvolle Beiträge zur Gestaltung einer demokratischen Kultur. Sie erinnern in vielen Produktionen an ebenso wichtige wie problematische Epochen unserer Geschichte, legen den Finger in offene Wunden des Miteinanders in unserer Gesellschaft und zeigen auf, wie eine Gesellschaft, die Menschenrechte und ein friedliches Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger an die oberste Stelle setzt, aussehen könnte. Darum widmet sich die diesjährige Landeskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz Projekten der demokratischen Kultur im wahrsten Sinne des Wortes. Die Diskussion darüber, wie der Beitrag der Kultur zur Stärkung der Demokratie aussehen kann, steht dabei im Mittelpunkt. Überdies werden Beispiele guter Praxis präsentiert und somit Akteurinnen und Akteure aus Kultur und dem bürgerschaftlichen Engagement vernetzt. Das ICATAT arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Wissenschaft insbesondere seit 2012 mit den unterschiedlichen Formaten des außerschulischen Bildungsprogramms „Der Pascha von Magdeburg“. Auf der Landeskonferenz betreut das ICATAT zusammen mit Dr. Kai Langer (Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt) und dem lkj-Geschäftsführer Axel Schneider das Forum 4: Geschichts- und Zeitzeugen-Projekte und präsentiert sich als eigenständige Forschungs- und Bildungseinrichtung mit seinen Pathfinder- und Zeitensprünge-Projekten. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren die Projekte „Auf den Spuren des Paschas von Magdeburg“ (ICATAT@Hegel-Gymnasium Magdeburg) und „Schöner leben mit Döner – in Magdeburg„. Den Flyer zur Konferenz finden Sie hier. .dessau neu onlineAnnonce