Wochenend-Seminar der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Was bleibt von Gezi? – Zwischen Bürgerpolitik von unten und neoliberaler Repression

Gezi Parki am 28. Mai inmitten des historischen Viertels Beyoglu der Megastadt Istanbul: Niemand erwartete anfangs, dass die Polizei-Aktionen gegen ein Sit-in-Protest von einem Dutzend Aktivisten für die Rettung dieses kleinen Parks eine neue Seite der türkischen Politik öffnen würden. In diesem Wochenendseminar werden die vielfältigen Facetten der Ereignisse und ihrer Folgen sowohl für die Türkei, den Nahen Osten und den Rest der Welt diskutiert. Die Referenten beleuchten die Ereignisse aus politologischer, sozial-geografischer und turkologischer Perspektive. Sie sind Experten für die Türkei und für die Umgestaltung urbanen Raumes unter neoliberaler Agenda.

Wir diskutieren: Was führte zu den Protesten? Was blieb von der Protestbewegung? Was wurde aus den hunderten Festgenommenen? Wie war und ist die Rezeption in Deutschland? Wie ist deren Situation und die der einzelnen Gruppen der Bewegung jetzt und welche Strafen drohen ihnen? Im Seminar nutzen wir diverses Material, wie Fotos, Zeitschriften, blogs, Musikclips und Dokumentarvideos, um die Ereignisse zu illustrieren.

Referenten:
Dr. Mieste Hotopp-Riecke
Dr. Alphan Tuncer
Dr. Gökhan Tuncer
Dr. Thomas Bürk

Termin: 23./24.11.2013
Veranstaltungsort:
 
10967 Allmende e.V.
Kottbusser Damm 25-26 / 3. Etage
10967 Berlin

Seminarzeiten:
Samstag: 09.30 – 18.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 15.30 Uhr

Eine Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer ist erforderlich. Anmeldeadresse: boerjesson@bildungswerk-boell.de (Inga Börjesson)

Den Flyer zum Gezi-Seminar finden Sie hier.

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Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Zweiheimisch, Institut für Integrationsforschung, Kommunikation & Analyse, unterstützt von Kritische Geographie Berlin und  ICATAT Magdeburg/Berlin