Vortrag in Bibliothek Genthin

Die Napoleonischen Kriege werden im kulturellen Gedächtnis meist erinnert als Aufbruch der Deutschen zur Überwindung der Kleinstaaterei, als Beginn des deutschen Patriotismus einerseits. Andererseits ist diese Zeit überliefert als Ära der großen Schlachten und massenhafter Einquartierungen fremder Soldaten. Eine Komponente dieser Erinnerung wird jedoch vernachlässigt: Die Teilnahme von Muslimen und Buddhisten an den Napoleonischen Kriegen. Mameluken, Tataren, Baschkiren, Tschuwaschen und viele weitere Ethnien fochten in den Reihen aller Kriegsparteien. Mit zwei Vorträgen nähern wir uns diesen vermeintlich exotischen Soldaten in unserer Heimat.plakat genthin