Auf dem 19. Kongress der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation hielt der Leiter des ICATAT, Dr. des. Mieste Hotopp-Riecke, im Rahmen des Panels „Imagining Europe with or without Muslims“ den Vortrag „Serenissimo Muradun Gerey–  The image of Muslims in elite-discourses of Prussia and Saxony (16.-18. cc.)“. Er war eingebettet in die weiteren Panelbeiträge von Dr. Riem Spielhaus, Kopenhagen („Thinking Europe from within – The Charter of the Muslims of Europe“), Dr. Bekim Agay, Bonn („Travel Logs of Ottoman Travelers to Europe“) und Prof. Dr. Egdunas Racius, Kaunas, Litauen („Islam as Part of European Heritage: The Example of Muslim Communities of the North-Eastern Corner of the Continent“). Der Geschäftsführer des Erlanger Zentrums  für Islam und Recht in Europa, Dr. Jörn Thielmann. Das Panel erfuhr in einem zweiten Teil eine Fortsetzung als Diskussionsforum. Unter dem Titel „Die Ambiguitätsthese – Forschung zu Muslimen in Europa neu gedacht“ diskutierten Jörn Thielmann und Prof. Dr.  Thomas Bauer (Universität Münster) mit dem Auditorium über neuste Entwicklungen und Ansichten im Kontext des Aushaltens von nicht zu vereinbarenden Gegensätzen oder Widersprüchen in den Islamdebatten Europas. Einen einführenden Vortrag zum Begriff der Ambiguität hielt Prof. Dr. Frank Peter (Bern) unter dem Titel „Wie „politisch“ ist der Islamophobiebegriff in aktuellen Debatten über den Islam in Europa?“.