Das Black Sea University Network (BSUN) startet ein neues Projekt. Es wird ein Digitales Archiv des Black Sea Universities Network für wissenschaftliches Daten und Publikationen (DANES) entwickelt und installiert werden. Das BSUN ist ein Vebrund von über 115 Universitäten und Institutionen aus elf Ländern rund um das Schwarze Meer. Aber auch Institute, die sich mit dem Großraum Schwarzes Meer und seiner Anrainer wissenschaftlich beschäftigen, steuern Expertise und digitalisiertes Material bei. Um Institutionen (Archive, Institute, Redaktionen, NGOs) und Einzelpersonen die Möglichkeit zu eröffnen, wissenschaftliche Texte, Dokumente, rare Publikationen und Statistiken, die sich mit dem Gebiet der Anrainer des Schwarzen Meeres und ihrer Beziehungen zueinenader beschäftigen, soll das Digitale Archiv angelegt werden – dezentral. übersichtlich und allgemein zugänglich. Das ICATAT ist bisher die einizige Institution aus der Bundesrepublik Deutschland, die sich am DANES-Projekt, gefördert von der Europäischen Union, beteiligt.
Einladung:
Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist uns eine Ehre, Sie zu unserer Veranstaltung „Berlin, Türken, Turkologie“, organisiert vom Institut für Turkologie der Freien Universität Berlin, einzuladen, die am 12. und 13. Juni im Henry-Ford-Bau, Garystr. 35, 14 195 Berlin-Dahlem (Hörsaal D) stattfinden wird. Ziel der Veranstaltung ist es, der Öffentlichkeit die schon seit langer Zeit bestehenden Verbindungen zwischen Berlin (als Stadt wie auch als Hauptstadt Preußens und später Deutschlands) und den Türken (nicht nur der Türkei), ihren Kulturen und Literaturen etc. sowie der wissenschaftlichen Disziplin „Turkologie“ aufzuzeigen. Programm: Berlin – Türken – Turkologie Berlin gilt noch heute als vielleicht größte „türkische Stadt“ außerhalb der Türkei. Der Stadtteilname „Kreuzberg“ ist über Deutschland hinaus Sinnbild für türkische Siedlung und türkisches Leben in Europa geworden. Die wenigsten wissen allerdings, wie weit gespannt und intensiv die Verbindungen Berlins zur türkischen Welt tatsächlich sind: Angefangen von den preußisch-türkischen Beziehungen seit dem 18. Jh., über die sich intensivierenden Verbindungen des 19. Jh., die „Waffenbrüderschaft“ des ersten Weltkriegs, osmanische Lehrlinge in Berlin, und die sich in der Weimarer Zeit fortsetzenden und sich intensivierenden kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen (die sich auch in der Literatur widerspiegeln) aber auch die zahlreichen türkischen Studenten im Berlin der Vorkriegszeit bis hin zur türkischen Migration nach Berlin, die heute das Gesicht der Stadt entscheidend mitprägt. Dabei geht es nicht nur um Migrantenkultur, es geht auch um Exilkunst und -literatur von Türken, um Rezeption von türkischer Kultur und Literatur (und nicht nur aus der Türkei) auf breiter öffentlicher Basis (wie etwa die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin an Orhan Pamuk). Gerade in Berlin reichen die Verbindungen zu Türken weiter und tiefer als in anderen deutschen Städten. So hatte die Stadt mit Ernst Reuter einen Regierenden Bürgermeister, der (wie viele deutsche Oppositionelle) während der Nazizeit und auch danach lange Jahre in der Türkei im Exil verbrachte – und nach seiner Rückkehr nach Berlin und ins politische Leben als „der Türke“ von seinen politischen Gegnern bezeichnet wurde. Nicht umsonst hat das Auswärtige Amt seine Initiative zur näheren Verständigung mit der Türkei „Ernst Reuter-Initiative“ genannt. Berlin ist aber auch der Ort, wo an der damaligen „Friedrich Wilhelms- Universität“, in der DDR dann in „Humboldt-Universität“ umbenannt, die Komponente der deutschen Turkologie entstand, die bis heute Weltruf genießt. Diese Geburtsstunde ist bis heute eng verbunden mit der sogenannten Turfanforschung, der Erforschung alttürkischer Manuskripte an der heutigen Berlin-Brandenburgischer Akademie der Wissenschaften. Und gerade die Gründer der Turkologie waren es, die nicht nur deutsche Nachwuchswissenschaftler zum Studium nach Berlin angezogen hatten.
Einladung hier und Rückseite hier anklickbar
Auch für viele Türken, sowohl aus der Türkei als auch aus anderen Teilen der türkischen Welt, stellte dies eine attraktive Möglichkeit zur Ausbildung dar. Sie bildeten gemeinsam mit den „russlandtürkischen“ Flüchtlingen die faszinierende türkische Szene der zwanziger und dreißiger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts in Berlin. Zu den Erben dieses Gründungsaktes gehören heute neben der Turkologie an der Freien Universität auch die Zentralasienkunde an der Humboldt-Universität und die bereits erwähnte Turfanforschung mit ihren regen Kontakten, die von der Türkei bis hin nach Japan reichen. Wir, die Veranstalter, würden uns freuen, Sie und Ihre Freunde und Kollegen zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Claus Schönig Prof. Dr. Barbara Kellner-Heinkele Prof. h.c. Dr. Peter Zieme
Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG, liebe MitarbeiterInnen und Freunde des ICATAT,
am 13. Juni wird in Berlin das traditionelle tatarische Fest SABANTUI veranstaltet. Der Initiator und Hauptveranstalter ist der Integrationsverein „TAMGA“, aber auch unsere Gesellschaft und unser Institut sind dabei (Kontaktperson: unser Sekretär, Projekt-Koordinator des ICATAT, Mieste Hotopp-Riecke, ICATAT@gmx.de). Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!
Ildar Kharissov,
Präsident der Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e.V.
SABANTUI ist das wichtigste Fest des tatarischen Volkes, ein Bestandteil seiner Lebensweise. Sabantui feiert man seit uralten Zeiten als Brauch des Erwachens der Natur und der Feldbestellung im Lenz zu Ehren. Dank der mitreißenden Quirligkeit, der gemeinsamen Fröhlichkeit, dem Volkshumor, dem Massencharakter, wo allezeit jeder alsTeilnehmer und Zuschauer auftritt, ist Sabantui schon seit langem zum Lieblingsfest der Völker geworden, die neben und mit Tataren leben. Anziehend sind die Eigenart der Bräuche, der nationale Ringkampf Küräsch, Wettrennenund vieles Andere. Wie viel Energie und Freude tankt man in diesen wenigen Sabantui-Stunden! Sitten, Bräuche, Tradition sind Bettendes Menschenlebens. Sie müssen auf der festen Basis der Kultur aufgebaut sein.
In Deutschland wird das Sabantui-Fest seit 2002 veranstaltet. Überall, wo die Klänge dieses fröhlichen Volksfestes ertönen, kommen jedes Jahr Tataren, Deutsche und ihre Freunde zusammen, um dieses bunte sportliche Fest gemeinsam zu begehen.
Wir freuen uns, alle Gäste auf der Wiese und in der Kiezspinne FAS e. V. (Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin) am Sonnabend, dem 13. Juni um ca. 10:30 Uhr begrüßen zu dürfen. Am Abend ist auch ein Gala-Abend mit tatarischen Künstlern geplant. Im Saal der Kiezspinne findet das Abendprogramm statt, dem eine tatarische Diskothek folgt. Auch ein Büffet mit tatarischen Spezialitäten wie Ötschpotschmak, Peremätsch, Pilmän usw. ist auch an diesem Tag vorhergesehen. Erwartet werden wieder Künstler aus Lettland, aus Tatarstan, Moskau und Deutschland. Herzlich willkommen! Räxim itegez!
Das Sabantui-Fest findet am Sa. 13.6.2009
ab ca. 10:30 Uhr auf der Wiese neben
der Kiezspinne statt (Schulze-Boysen-Str.38,
10365 Berlin-Lichtenberg). Am
besten erreicht man die Kiezspinne FAS e. V.
wie folgt:
Mit der U5 bis zur Station „Magdalenen
Straße“, dann die Schluze-Boysen-Straße
entlang bis Nr. 38. Das ist die Kiezspinne,
und daneben ist eine große Wiese. Dort befindet
sich der Sabantui-Platz.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Tel: 0173 620 16 22 (tat., rus., de.), 0176 201 29 321 (krimtat., de., türk.)
E-Mail: sabantui2005@aol.com, ICATAT@gmx.de
Einladung zu Buchpräsentation Festschrift „Mustafa Dshemilev zum 65. Geburtstag „
Veranstalter: ICATAT – Institut für Caucasica-, Taurica- und Turkestan-Studien Berlin.
Veranstaltungsort:
Gesellschaft für Osteuropa-Förderung
Adresse: Mühlenstrasse 62-65
13187 Berlin
Zeit: 25. März 2009, 19.00 Uhr
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Die Gesellschaft für Osteuropa-Förderung lädt Sie herzlich zu zwei Vorträgen und der Präsentation der Festschrift für Mustafa Dshemilev einladen. Das Ergebnis einer ersten deutsch-krimtatarischen Kooperation möchten wir mit Ihnen feiern und dafür nutzen, weitere Kontakte zwischen der Krim und Deutschland zu knüpfen.
Am 25.3. 2009 soll ein erstes Ergebnis der Kooperation von krimtatarischen und deutschen Wissenschaftlern und Menschenrechtlern päsentiert werden: Die Festschrift zum 65. Geburtstag von Mustafa Dshemilev.
Mitveranstalter des Abends sind die Gesellschaft für bedrohte Völker, die Gesellschaft für Osteuropaförderung, das Informations- und Dokumentationszentrum der Krimtataren (IDZK, Kiew/Berlin); unterstützt von die Heinrich-Böll-Stiftung, dem Bund der ukrainischen Studenten in Deutschland, ForumNetUkraine und Trialog e.V..
Am 25.3. werden Zu Gast sein:
Ihre Exzellenz Botschafterin der Ukraine Frau Natalia Zarudna
Prof. Dr. Czerwonnaja, Torun/Moskau
Dipl. mus. Ildar Kharissov, Präsident der Ges. f. Osteuropa-Förderung
Dipl. phil. Timur Kurshutov, Simferopol, Krim/Ukraine
Dr. Aliye Yasyba, IDZK, Kiew/Berlin
Das Programm:
Eröffnung:
Mieste Hotopp-Riecke, GfbV-Krim-Koordinator / Sekretär der Gesellschaft für Osteuropa-Förderung / ICATAT-Projekt-Koordinator
Begruessung:
Ihre Exzellenz Botschafterin der Ukraine Frau Zarudna
Grußworte:
Tilman Zülch, Generalsekretär GfbV
Dr. Aliye Yasyba, Donezk/Berlin (Informations- und Dokumentationszentrum der Krimtataren)
Kurzvorträge
Die Referenten:
Prof. Dr. Swietlana Czerwonnaja, Lehrstuhl für Ethnologie Universität Torun, Polen / Akademie der bildenden Künste Moskau
Temur Kurshutov, Lehrstuhl für krimtatarische Philologie, KIPU Simferopol (Lehrstuhl für krimtatarische Philologie) / Redakteur der Medschlis-Zeitung „Avdet“.
Projektvorstellung ICATAT / Trialog: Sommer-Akademie auf der Krim 2010

Vom Direktor des Zentrums für Theorie und Geschichte der Nationalen Bildung Tatarstans an der AdW RT, Marat Gibatdinov wurde am 19. 11. 2008 Mieste Hotopp-Riecke zu einem Gastvortrag am Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Republik Tatarstan eingeladen[1]. In seinem Vortrag „Tatarica-Forschung in Deutschland: Neue Quellen und Fakten. Addition zu oder Neubewertung von Deutsch-Tatarischer Geschichte?“ beschrieb Hotopp-Riecke unterschiedliche Archive in Deutschland, deren Nutzbarkeit und deren Tatarica-relevante Inhalte. So liegen etwa im Archiv des Auswärtigen Amtes Berlin hunderte von Dokumenten zu deutsch-tatarischer Geheimdiplomatie, im Bundesmilitärarchiv in Freiburg im Breisgau Militärakten zu tatarischen Kriegsgefangenen und im Preußischen Geheimen Staatsarchiv Akten zu den tatarischen Bewohnern der Provinzen Südpreußen, Ostpreußen und Neu-Ostpreußen (heute Litauen und Polen zugehörig). Interessante Stücke wurden näher vorgestellt. So zum Beispiel die Korrespondenz von Abdureshid Ibrahim, eines bekannten tatarischen Geistlichen und Intellektuellen, mit dem Auswärtigen Amt. Entgegen den Vereinbarungen der Kriegsverbündeten Deutschland und Osmanisches Reich wurden krimtatarische und kasantatarische Kriegsgefangene auf Betreiben Ibrahims nicht ins Osmanische Reich zwecks Militäreingliederung verschickt, sondern Ibrahim konnte kleine Kommitees zusammenstellen, die auf der Krim, im Kaukasus, Turkestan und Idil-Ural gegen die russische Seite zum Einsatz kommen sollten. Dutzende Briefe und Lageeinschätzungen von Osman Tokumbet, Abdureshid Ibrahim und anderen weisen auf eine eigenständige tatarische Geheimdiplomatie hin, die sich Vereinnahmungsversuchen der Türken entgegenstellte.
Einige weitere interessante Quellen sind tatarische Handschriften, ein Konvolut an unveröffentlichten Tagebüchern, Skizzen, Gedichten und ein handgeschriebenes tatarisch-russisches Wörterbuch von Kriegsgefangenen aus Wünsdorf bei Berlin (I. WK).

Die Wissenschaftslandschaft in Tatarstan weißt eine Besonderheit auf: Es gibt von vielen Institutionen zwei Strukturen. Einerseits existieren Institute für Geschichte und Literatur als Abteilungen der Akademie der Wissenschaften der Russländischen Föderation (als Rechtsnachfolger der AdW d. UdSSR) in Tatarstan. Andererseits arbeiten seit der Auflösung der UdSSR auch diverse Institute der neu gegründeten Akademie der Wissenschaften der Republik Tatarstan. Inhalte, Methoden, politische Loyalität zu Moskau und/oder Kasan und natürlich die Ergebnisse der Forschung unterscheiden sich dem entsprechend. Jede internationale Kooperation ist für das Selbstverständnis und Gewichtung der Institute der AdW Tatarstans ein Stück Widerstand gegen die enormen Zentralisierungstendenzen aus Moskau, denen nicht zuletzt der Wegfall der ethnisch-regionalen Komponente im Muttersprachunterricht und die ersatzlose Schließung der Fakultät für internationale Beziehungen an der TUN zuzuschreiben ist. Das Institut für Geschichte ist nicht zufällig im Kreml der Hauptstadt Kasan positioniert, einen Steinwurf vom Palast des Staatspräsidenten der Republik Tatarstans. Den Kreml in Kasan, der zusammen mit Moschee-Ensemble und Kirche als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt ist, wurde vor über 1000 Jahren erbaut – vor dem in Moskau. Der Vortrag war gut besucht[2] und hatte ein Ergebnis zur Folge, mit dem vorher überhaupt nicht zu rechnen war: Ein Kooperationsabkommen zwischen dem ICATAT Berlin und dem Staatsarchiv der Republik Tatarstan sowie dem Institut für Geschichte der AdW d. Rep. Tatarstan. Im Ergebnis des Vortrages an der Akademie der Wissenschaften, bat der Generaldirektor für Archivwesen beim Ministerrat der Republik Tatarstan, Danil Ibragimov, um ein Treffen mit M. Hotopp-Riecke. Dr. Ibragimov, Herr über die staatlichen Archive Tatarstans, brachte zu dieser Unterredung ein Verzeichnis aller deutschen Dokumente aus Tatarstan mit. Darunter eine Liste der dutzenden deutschen Professoren, die die Uni Kasan aufgebaut und dort gelehrt hatten nebst ihrer Memoralia, Briefe und Artikel.
Mit dem Direktor der nationalen Archive Tatarstans wurde am 22.11.2008 eine Kooperation mit dem ICATAT Berlin vereinbart. Es sollen annotierte Kopien von relevantem Archivmaterial zu deutsch-tatarischen Beziehungen aus deutschen Archiven nach Tatarstan geliefert werden.
Mit Dr. Gibatdinov gab es bereits mehrere Zusammenarbeiten, so bereits im letzten Jahr. Im Rahmen eines ESF-Workshops am GEI[3] wurde eine erste Sichtung älterer und zeitgenössischer Schulbücher in Bezug auf die Tradierung islamophober / tatarophober Images vorgenommen[4].

[1] S.: http://www.tataroved.ru/news/2008/10/28/lect/ und http://islamrf.ru/news/rusnews/russia/5754/
[2] http://www.azatliq.org/content/Article/1350671.html
[3] Georg-Eckert-Institut für Internationale Schulbuchforschung
[4] http://www.gei.de/fileadmin/bilder/pdf/Konferenzen/Programme/ESF-Programme.pdf
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Доклад в институте Академии наук РТ
Директор центра теории и истории национального образования
Татарстана при АН РТ Марат Гибатдинов пригласил Мисте Хотопп-Рике выступить 19 ноября 2008 г.выступить с лекцией в Институте АН РТ. В своем докладе «Татарика–исследования в Германии: новыe источники и факты. Дополнения или новая оценка немецко-татарской истории?» Хотопп-Рике описал различные архивы в Германии, их полезность и наличие в фондах документов, которые могли бы иметь отношение к татарике. Так, в архивах германского МИДА в Берлине лежат сотни документов, касающиеся немецко-татарской тайной дипломатии, в Военном бундесархиве во Фрайбурге в отделении военных актов, касающихся татарских военнопленных, и в Прусском тайном государственном архиве есть акты татарских жителей в провинциях Южная Пруссия, Восточная Пруссия и Новая Восточная Пруссия (сегодня эти области принадлежат Литве и Польше). Слушателям были представлены очень интересные экспонаты. Так, например, корреспонденция Абдуррашита Ибрагима, известного татарского религиозного деятеля и мыслителя, есть в архиве германского МИДа. В соответствии с договоренностями между союзниками – Германией и Османской империей – по настоянию Ибрагима крымско-татарских и казанско-татарских военнопленных не отправляли в Османскую империю с целью использовать их в османской армии, а Ибрагиму удалось организовать маленькие комитеты, которые должны были использоваться в Крыму, на Кавказе, в Туркестане и регионе Идель-Урал против российской стороны. Дестяки писем и донесений с анализом обстановки от Османа Токумбета, Абдуррашита Ибрагима и других указывают на наличие собственной татарской тайной дипломатии, которая противопоставила себя попыткам сбора сведений турок. Далее, еще несколько интересных источников представляют из себя татарские рукописи, а также подшивка неопубликованных дневников, зарисовок, стихов и рукописный татарско-русский словарь военнопленного из Вюнсдорфа, что под Берлином (Первая мировая война). Научный ландшафт Татарстана указывает на одну особенность: множество различных учреждений представляют в конечном итоге две структуры. С одной стороны, существуют Институты истории и литературы как отделения Академии наук РФ (как правопреемники АН СССР) в Татарстане. С другой стороны, с момента распада СССР активную работу ведут различные институты вновь основанной Академии наук РТ. Содержание, методы, политическая лояльность к Москве и/или Казани и, разумеется, итоги работы носят соответствующие различия. Любое международное сотрудничество – это кусочек сопротивления в самоутверждении и приобретении собственного веса институтов АН РТ в борьбе против тенденций централизации из Москвы, которые превысили все допустимые нормы, особенно после принятия закона об изъятии национально-регионального компонента в образовании. Неслучайно поэтому Институт истории находится в столице Казани, и не просто в столице, а Кремле, на расстоянии брошенного камня от дворца Президента РТ. Казанский кремль, признанный вместе с архитектурным ансамблем мечетей и церквей мировым наследием ЮНЕСКО, был построен более тысячи лет назад, еще до московского. На докладе присутствовало много слушателей, и итог был совершенно неожиданным: соглашение о сотрудничестве между ICATAT, Берлин, и Государственным архивом РТ, а также Институтом истории АН РТ. В заключение доклада в АН РТ генеральный директор Архива при Кабинете министров РТ Данил Ибрагимов просил М. Хотопп-Рике о встрече. Д-р Ибрагимов, хозяин всех архивов республики, принес с собой на встречу перечень всех немецких документов из Татарстана. Среди них – список десятков немецких профессоров, которые участвовали в становлении Казанского университета и преподавали в нем, вместе с воспоминаниями, письмами и статьями.
22 ноября 2008 года с директором Национального архива Татарстана было подписано соглашение о сотрудничестве с ICATAT, Берлин. В Татарстан из немецких архивов должны будут направляться аннотированные копии архивных материалов, имеющих отношение к германо-татарским связям. С д-ром Гибатдиновым сотрудничество налажено уже давно, и было сделано несколько совместных работ, как, например, в прошлом году: в рамках европейского исследования школьных учебников была предпринята попытка сделать обзор и анализ старинных и современных школьных учебников касательно укоренившегося исламофобского/татарофобского имиджа.
Мисте Хотопп-Рике, Казань-Берлин
Scienca Tataricae
Die größte europäische Wissenschaftlerassoziation mit dem Schwerpunkt Orient, die „Deutsche Arbeitsgemeinschaft Vorderer Orient für gegenwartsbezogene Forschung und Dokumentation – (DAVO)“ tagte mit ihrer annuellen Konferenz in diesem Jahr vom 2. Bis 4. Oktober in der Hauptstadt Thüringens, am Lehrstuhl für westasiatische Geschichte der Universität Erfurt[1]. Neben einem Besucherrekord war auch ein deutlich vielfältigeres Angebot an Panels und Einzelvorträgen zu verzeichnen als die Jahre zuvor. Das diesjährige Konferenzmotto „Visionen einer Weltreligion“ lud ein zu wissenschaftlichem Austausch über die verschiedensten Facetten des Islam, muslimischer Gesellschaften und deren aktuellen Problemen in ausgewogener Perspektive: Nie war die Beteiligung von Akademikern aus Nah- und Mittelost so hoch wie in diesem Jahr. Auf zahlreichen Panels wurde zu akuten Problemen im arabischen Raum diskutiert, einige befassten sich mit Nordafrika und Iran. Über ein Panel möchten wir unseren Lesern berichten: „Die nationale Idee und die globalen integrierenden „Bruderschaftskonzepte“ (Pan-Turkismus, Pan-Arabismus, Pan-Iranismus, Pan-Islamismus) im Leben der Völker des Vorderen Orients“ unter Leitung von Prof. Dr. Swietlana Czerwonnaja (Universität Torun, Polen). Die Beiträge „Zwischen Osmanismus und Panislamismus: Das Osmanische Reich unter Abdülhamid II. (1876-1909)” von Mustafa Gencer (Bolu, Türkei), “Pan-Islamic and Nationalist Trends in Iran of the 1980s” von Tea Pitiurishvili (Tiflis, Georgien), „Panturkismus als quasinationale Idee der türkisch-tatarischen Völker“ von Nikolay Goroshkov, (Voronezh, RF), „Pan-Turkismus im Raum der ehemaligen UdSSR: Chancen für Wiedergeburt im 21. Jahrhundert“ von Swietlana Czerwonnaja (Torun, Polen) und von Mieste Hotopp-Riecke „Ein weißer Fleck im Euro-Islam-Diskurs: Tataren in Europa. (Im Kontext von Stereotypen, Tradition, Panturkismus)“ boten einen Einblick in die Vergangenheit aber vor allen Dingen in die aktuellen Diskurse zu den Entwicklungen im Bereich panislamischer und pantürkischer Ideenkonzepte[2]. Das Panel war gut besucht, es nahm auch Prof. Dr. Udo Steinbach, der ehemalige Leiter des Orient-Institutes in Hamburg teil. Das die Themen des Panels nötig sind, zeigte die wissenschaftliche Buchausstellung, die während der zwei Tage in den Veranstaltungsräumen gezeigt wurde: Themen wie Dshadidismus, Panturkismus oder Euro-Islam als autochthone Religion der europäischen Tataren waren dort nicht zu finden. Dabei sind etwa Euro-Islam und Panturkismus unter den türkischen Muslimen Westeuropas aber vor allem den Muslimen Mittel- und Osteuropas stark diskutierte Konzepte. Hier hinkt der Wissenschaftsbetrieb den Debatten in den Essays und den Communities hinterher, was zu ändern sich die Panel-Teilnehmer auf die Fahnen geschrieben haben.
Swietlana Czerwonnaja & Mieste Hotopp-Riecke
Noch zu erwähnen sei das gelungene Rahmenprogramm und auch der Versuch etwas Kultur mit einzubetten in den trockenen Wissenschaftsrahmen. Neben der Kalligraphie- und Collagenausstellung des kurdischen Künstlers Amin Hama Nooraldeen[3], die die Gänge der Fakultät belebte gab es weitere Ausstellungen: Fotos „KONTEXT NAHOST“ von Felix Koltermann und „Ringparabel – jüdisch-arabischer Schmuck“ des deutsch-türkischen Sammlers Dr. Ümit Bir. Filmvorführungen, ein Lesungs-Diskussionsabend mit dem ägyptischen Schriftsteller Nabil Khalaf, gutes Essen und das Erfurter Programm zum Tag der Deutschen Einheit rundeten das Begleitprogramm ab – viel Input in kurzer Zeit…[4]
[1] Unter dem Raum Vorderer Orient werden alle Mitglieder der Liga Arabischer Staaten sowie Afghanistan, Iran, Pakistan, die Türkei, Israel und die islamischen Republiken der GUS verstanden.
[2] Die Beiträge von Swietlana Czerwonnaja und Mieste Hotopp-Riecke sind unter URL: http://icatat.wordpress.com/ einsehbar.
[3] Siehe: http://www.freewebs.com/noorart/index.htm
[4] Ausführliche Informationen zum Kongress unter URL: http://www.uni-erfurt.de/davokongress/ und ein ausführlicher Tagungsbericht befindet sich unter URL: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=2409
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ДАФО конференц 2008
Крупнейшая европейская ассоциация ученых, специализирующаяся на востоковедении – «Немецкое рабочее сообщество. Переднего Востока по исследованию современности и по документации – ДАФО» провело 2-4 октября в столице Тюрингии заседание и ежегодную конференцию при кафедре западноазиатской истории эрфуртского университета. В этой встрече приняло участие рекордное количество участников по сравнению с предыдущими годами, работало множество секций по самым разнообразным направлениям, прочитано огромное количество докладов.
Девиз конференции этого года «Видение мировой религии» приглашал к научному обмену с взвешенной позиции о различных гранях Ислама, мусульманских обществ и их насущных проблемах. Никогда еще в предыдущих конференциях не было столько академиков и ученых с Ближнего и Среднего Востока как в этом году. В различных секциях проходили дискуссии о проблемах в арабском мире, в других говорили о Северной Африке и Иране. Мы хотели бы рассказать нашим читателям об одной из секций – «Национальная идея и глобальные интегрирующие «концепции братства» (пантюркизм, панарабизм, паниранизм, панисламизм) в жизни людей Переднего Востока», модератором этой секции выступила проф. Др. Светлана Червонная (университет г. Торунь, Польша).
Были заслушаны следующие доклады: «Между османизмом и панисламизмом: Османская империя и Абдулхамид II (1876-1909)» (Болу,Турция), «Панисламистские и национальные тенденции в Иране в 80-х гг. XX века» (Теа Питиуришвили,Тифлис, Грузия), «Пантюркизм как квазинациональная идея тюрко-татарских народов» (Николай Горошков, Воронеж, РФ), «Пантюркизм на пространстве бывшего СССР: шансы на возрождение в XXI веке» (Светлана Червонная,Торунь, Польша) и «Белое пятно в дискурсе Евроислама: татары в Европе. (в контексте стереотипов, традиций, пантюркизма)» (Мисте Хотопп-Рике, Берлин, Германия). Эти доклады дали возможность сделать обзор от прошлого к настоящему, прежде всего в дискурсе развития в области развития панисламистских и пантюркистских идеологических концепций. В работе секции приняло участие много посетителей, проф. Др. Удо Штайнбах, бывший руковoдитель Института Востока в Гамбурге, также принял участие в работе секции. То, что темы, освещавшиеся на секции, важны и необходимы, показала научная книжная выставка, которая экспонировалась в течение двух дней в помещениях, где проходила конференция: к сожалению, книг на тему джадидизма, пантюркизма или Евроислама как автохтонной религии европейских татар там не было. При этом Евроислам и пантюркизм – это темы, на которые ведутся жаркие дискуссии среди тюркских мусульман Западной Европы и, прежде всего, мусульман Центральной и Восточной Европы. Здесь научная машина дает сбой и не идет впереди, а едва поспевает за дебатами, которые проводятся в сообществах и публикуются. Участники секции начертали на своих рабочих знаменах стремление к изменению этой ситуации. Стоит также упомянуть удавшуюся рамочную программу и попытку привнести культуру в сухие научные рамки. Наряду с выставкой каллиграфии и коллажей курдского художника Амина Хама Нуралдина, которая оживляла коридоры и рекреации университета, были также и другие выставки: фотовыставка «Контекст – Ближний Восток» Феликса Кольтерманна и «Кольцевая парабола – еврейско-арабские украшения» немецко-турецкого коллекционера д-ра Умита Бира. Демонстрация фильмов, авторский вечер дискуссии с египетским писателем Набилем Халафом, читавшим отрывки из своих произведений, хорошая еда и эрфуртская программа ко Дню объединения Германии завершили сопроводительную программу. Так много полезной информации за такой короткий отрезок времени!..
Мисте Хотопп-Рике
Call for Papers – Aufruf zur Beteiligung am DAVO-Kongess in Bonn, 8.-10. Oktober 2009
Migration der Muslime aus Russland / UdSSR nach (West)Europa und nach Übersee im 20./21. Jahrhundert.
Leiterin und Organisatorin des Panels:
Prof. Dr. habil. Swetlana Czerwonnaja, Dr. h.c. der Tbilissi Staatsuniversität (Georgien), Dr. h.c. der Karatschaj–Tscherkessischen Staatsuniversität (Rußländische Föderation), Ord. Professorin der Nikolaus Kopernikus Universität Torun (Polen), Verdiente Wissenschaftlerin und Kulturschaffende der Republik Tatarstan.
Kontaktadresse: e-mail: swetlana@umk.pl; Post-Adresse: Prof. S.M. Czerwonnaja, Szosa Bydgoska 44–48, UMK, Katedra etnologii, 87–100 Torun / Thorn, Polska / Polen. Fax: +48 (0)56 6112307
Kurze Zusammenfassung:
Die Problematik der Beiträge schließt verschiedene Perioden des Massenexodus sowie der individuellen begrenzten Emigration der Vertreter der muslimischer Völker des Kaukasus, von der Krim als auch aus dem Wolga-Ural-Gebiet und Mittelasien (vor 1917, nach Oktoberrevolution, während II. WK, nach Zerfall UdSSR 1990er) ein. Es geht um historische und politische Voraussetzungen, Formen und Typen und Besonderheiten verschiedener Wellen der Emigration: die Muhadširūn-Bewegung der Vorrevolutionszeit; politische Emigration der Führer und Teilnehmer der im Bürgerkrieg zerschlagenen Nationalbewegungen; Schicksale von Displaced Persons, Zwangsarbeitern, Gefangenen, Kämpfern der „grünen Bataillone“ und anderer Gruppen und Kategorien der „sowjetischen“ Muslime, die es zum Ende des II. Weltkrieges nach Westeuropa verschlug. Aber auch „nevozvraščency“ (Nicht-Heimkehrende) der 1950-80er; tschetschenische Flüchtlinge, „ökonomische Migranten“ und Vertreter der geistlichen und intellektuellen muslimischen Eliten, die die Rußländische Föderation in den 1990–2000er Jahren verließen. Die Beiträge wollen die unbekannten und weniger untersuchten Seiten der Menschenrechtstätigkeit der Emigranten (der Gruppe „Prometej“, 1920–30er., der 1946 in Den Haag gegründeten Liga der Atlantischen Charta), die dramatischen Momente ihrer Geschichte (Schauprozesse gegen „Panturkisten“, Türkei 1944–1945), die Grundlagen ihrer Organisation (Vereinigungen, Institutionen, islamische Zentren), ihre Rolle in der Entwicklung der freien Journalistik (Sender „Radio Free Europe / Radio Liberty“), der Wissenschaft, der politischen Publizistik, der europäischen Kunst und Kultur und im breiten Sinn des Islams in Europa beleuchten. Die theoretischen Studien zur muslimischen Migration greifen auch ein in similäre Bereiche wie Gruppenimages oder individuelle historische „Bilder“ solcher Personen, wie z. B. Yusuf Akçura, Ali Hüseyinzade, Ayas İshaki, Ahmed-Zeki Velidi Togan, Cafer Seydahmet, Mehmet-Emin Resulzade, Mustafa Çokay, Muharrem Feyzi Togay, Vassan-Giray Cabağı, Mahmud Dudov, Abdurrahman Avtorhanov, die gegenwärtigen tschetschenischen Aktiven im europäischen Exil.
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16-й Конгресс Германской Ассоциации исследователей Ближнего Востока (DAVO), город Бонн, 8-10 октября 2009 года
Название панели:
Мусульманская эмиграция из России / СССР в Европе и на других континентах в 20-21 веках
Руководитель / организатор панели:
Профессор, доктор наук Светлана Червонная, профессор Университета имени Николая Коперника (Польша), главный научный сотрудник Российского института культурологи (Москва), Почетный доктор Тбилисского Государственного университета (Грузия), Почетный доктор Карачаево-Черкесского государственного Университета (Российская Федерация), Заслуженный деятель искусств республики Татарстаню
Адрес для корреспонденции: e-mail: swetlana@umk.pl; Почтовый адрес: Prof. S.M. Czerwonnaja, Szosa Bydgoska 44-48, UMK, Katedra etnologii, 87-100 Torun / Thorn, Polska / Polen. Fax: +48 (0)56 6112307
Краткое резюме проблематики научной панели:
Проблематика докладов охватывает различные периоды массовой и ограниченной эмиграции / исхода из России представителей мусульманских народов Кавказа, Крыма, Волго-Уральского региона, Средней Азии (до 1917 года, после большевистского переворота в России, в ходе Второй мировой войны и после распада СССР в 1991 году), исторические предпосылки, причины, формы и типы (особенности) различных волн эмиграции / исхода: мохаджерство дореволюционной эпохи; политическая эмиграция под руководством лидеров национальных движений, подавленных в итоге гражданской войны; военнопленные, лица, угнанные на принудительные работы в Германию (Zwangsarbeiter), «перемещенные лица», узники лагерей, солдаты Мусульманских батальонов и другие категории и группы «советских» мусульман, появившихся в Европе к концу Второй мировой войны; «невозвращенцы» 1950-80-х годов; чеченские беженцы, экономические эмигранты и представители мусульманской духовной элиты и творческой интеллигенции, покинувшие родину в 1990-2000-х годах.
Предполагаются доклады, освещающие мало известные страницы правозащитной деятельности эмигрантов («Прометей» 1920-30-х годов, «Прометеевская Лига Атлантической хартии», созданная в 1946 году в Гааге), драматические страницы в их истории (показательные судебные процессы над «пантюркистами» в Турции 1944-1945 годов), их организации (религиозные и общественные институты, исламские центры), их вклад в развитие свободной печати, радиовещания (опыт радиостанции «Свобода»), политической публицистики, европейской культуры, художественной литературы и искусства. Проблемные доклады, компаративные исследования разных исторических волн и национальных составляющих эмиграционных потоков могут сочетаться с сообщениями, посвященными персонально отдельным выдающимся политикам, ученым и деятелям культуры – с индивидуальными и групповыми портретами таких личностей, как творческими портретами таких личностей, как Юсуф Акчура, Али Гусейнзаде, Аяз Исхаков, Ахмед-Заки Валиди, Джафер Сейдамет, Мамед-Эмин Расул-заде, Мустафа Чокаев, Мухаррем Февзи Тогай, Вассан-Гирей Джабагиев, Махмуд Дудов, Абдурахман Авторханов, современные чеченские политические лидеры в изгнании.

Öl = Geld = Demokratisierung? Dass diese Rechnung nicht aufgeht, ist spätestens seit dem Verbot des Senders Radio Azatliq und dem angestrebeten Präsidentenamt auf Lebenszeit in Aserbaidschan klar. Seit dem Dezember 2008 analysiert das CAD – Caucasus Analytical Digest die Entwicklungen im Kaukasus. Wie schon die bewährten Ukraine-, Russland- und Zentral-Asien-Analysen sollen die CAD ein Forum für Fachspezialisten sein die in den Ländern arbeiten als auch eine Perspektive von Außen auf den Kaukasus haben. Die CAD sind kostenlos herunter zu laden unter: www.laender-analysen.de
The Caucasus Analytical Digest (CAD) is a monthly internet publication jointly produced by the Heinrich Böll Foundation in Tbilisi (www.boell.ge), the Research Centre for East European Studies at the University of Bremen (www.forschungsstelle.uni-bremen.de), the Jefferson Institute in Washington, DC (www.jeffersoninst.org) and the Center for Security Studies (CSS) at ETH Zurich with support from the German Association for East European Studies (DGO).
The Caucasus Analytical Digest analyzes the political, economic, and social situation in the three South Caucasus states of Armenia, Azerbaijan and Georgia within the context of international and security dimensions of this region’s development.
CAD is supported by a grant from the Heinrich Boell Foundation and partial funding from the Jefferson Institute.
Editors: Lili Di Puppo, Iris Kempe, Matthias Neumann, Robert Orttung, Jeronim Perović
19.11.2008 ğamil nur, Azatlıq radyosı
Мисте Хотопп-Рике “Германиядә татарны тикшеренү: яңа чыганаклар һәм фактлар” исемле лекция укыды. Казандагы Мәрҗани исемендәге тарих институты бинасында “Германиядә татарны тикшеренү: яңа чыганаклар һәм фактлар” (Tatarica-Research in Germany: New sources and facts) исемле очрашу узды. Берлинда яшәүче Кырым, Татарстан белгече, андагы татарларның дусты, төрекчә сөйләшүче Мисте Хотопп-Рикке Германиядәге фәнни ачышлары турында сөйләде. Мисте Хотопп-Рикке (Mieste Hotopp-Riecke) Берлиндагы Бәйсез университетның (Freie Universitat Berlin) Төркият институты докторанты, Кавказ, Таврия (Кырым, Кубань, Көньяк Украина) һәм Төркистанны (ICATAT) тикшеренү институтының фәнни координаторы. Германия һәм Пруссиядәге татарларның борынгы тарихын да тикшерә. Ул бүгенге татар-башкорт оешмалары белән дә таныш. Хотопп-Риккене кайвакытта “татарҗанлы алман” дип тә атыйлар. Ул Кырым татарларына да таныш кеше. Анда яшәп, аларны өйрәнеп кайткан кеше. Кырымда да, Татарстанда да төрле һуманитар проектларны тормышка ашыру максатыннан даими булып тора. Германия архивларыннан кайтартасылары килә Татарларның тарихи лидеры булган Габдерәшит Ибраһимов турында да алман архивларында кызыклы әйберләр табылган. Берлинга барып татар халкы юлбашчысы буларак үзен башка танытучылар да булган. Бу мәгълүматлар бүген Татарстан галимнәрендә кызыксыну уята. Алар Германия архивларында булган тарихи яки шәхси кәгазьләрне копияләп Казанга кайтартуны тели. Кабер ташлар тарих серен саклый Ә татарлар эзенә килгәндә, алар Германия җирендә сирәк булса да очрый. Тарихи серләрне кабер ташлары саклый. Әйтик, Германиядә 1762-1769 елларда пәйдә булган татар кабер ташы да очрый. Ул чорны “җидееллык сугыш” дип атыйлар. Татардан чыккан поляк командиры Мостафа Зөлкәй улы кабер ташы Саксониядә урнашкан ай-йолдызлы таш булып санала. Дрезден янында да 1813 елгы бер кабер ташы бар. Алары Наполеонга каршы сугышып кайтып килүче Русия мөселманыныкы. Урыс-совет гаскәре килеп кабер ташларны җимергән Ә беренче бөтендөнья сугышы вакытында анда инде күп санда татар-башкорт каберләре пәйдә булган. Әсир булсалар да, татарларга хөрмәт күрсәтелгән, үз имамнары, мәчетләре дә булган. 1915 елда инглиз әсирләре җирләнә торган зиратта алар өчен почмак та ачылган. Тик ул зират икенче бөтендөнья сугышыннан соң урыс-совет гаскәрләре кулына күчә. Татар хәтер ташларын советлар танклары белән өстерәткән, каберләр өстенә куелган чалма калыбындагы агач сыннар да югалган. Совет гаскәрләре киткәч, ике Германия кушылгач, европалылар каберлекне чистарткан, төзәткән. Тартарус татарларга якынмы? Алманнар өчен “татар” атамасы таныш. Таттерн, Татарнберг, Татрус, Тартарус кебек торак пунктлары очрый икән. Мисте Хотопп-Рикке ул атамаларның бүгенге татарларга турыдан-туры яки катгый бәйле булмавын да әйтә. Ни дисәң дә, элек Европада даны чыккан “татар” яки “тартар” аңлатмасын бүгенге казанлы яки уфалы татар белән чагыштыру авыр нәрсә. Рикке шулай да әлеге атамалар арасында Алтын Урда чорына бәйле булганнарын да күрә. Билгеле булганча, Батый хан Пруссия чигенә барып җитә язган. Ә Польша һәм Литвада татарлар ХIV гасырда гына күренә башлый. Аларны бөек князьләр оста сугышчы буларак үзләренә чакыртып алган. Ә Польша белән Алманияне шактый күп тарихи уртаклыклар бәйләп тора. Икенче елга Польша көтә Шуңа күрә дә, Мисте Хоттоп-Рикке Польша фәнни даирәләре белән дә аралашып яши. Әйтик, 2009 елда сентябрь аенда Краков шәһәрендәге Ягеллон университетында “Ислам дөньясында сәнгать һәм мәдәният: мирас, күптөрлелек, киләчәк” („Art and Culture in the Islamic World – Heritage, Diversity,Future“) халыкара конгрессы узачак. Чара шәркыять һәм сәнгать белгечләрен бергә тупларга тели. Аны ясауда ЮНЕСКО да ярдәм итә. Мисте Хоттоп-Рикке казанлы фәнни даирәне шул булачак вакыйга белән таныштырды.

Eine Zeitreise in Bildern in die tatarische und deutsche Dobrudscha von gestern und heute zeugt von interethnischen Beziehungen des Alltags fern ab von Stereotypen, die anderswo gepflegt werden…
Es referiert der Turkologe Mieste Hotopp-Riecke. Eintritt frei.
Ort: Gesellschaft für OSTEUROPA-FÖRDERUNG e. V.
Mühlenstraße 62-65, 13187 Berlin, Tel./Fax: 030 / 28 28 234 •
E-mail: kontakt@osteuropa-foerderung.de
Veranstaltungen finden im Ausstellungsraum im 3. Obergeschoß
Eingang im Hof
S+U-Bahnhof Pankow oder Bus M27


